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Das Heinzelmännchen

Die Landwirtschaftliche Fachschule in Pyhra hat den Cleanfix Robo 40 im Einsatz.

Das Gedicht mit den Kölner Hausgeistern stammt aus dem Jahr 1836. Heute, 2014, sehen die Zeiten anders aus, nun ist es ein Roboter, der die Reinigungskräfte der Landwirtschaftlichen Fachschule in Pyhra bei St. Pölten entlastet. Reinhard Hagenauer, Schulwart in Pyhra, ist gleichzeitig der Boss, Trainer und Pfleger von Robo 40: „Wir haben Robo nicht zur Einsparung von Arbeitskräften eingekauft, sondern um unsere Leute für andere Aufgaben freizuspielen und um der irren Feinstaubbelastung im neuen Turnsaal Herr zu werden. Die Halle ist ein teurer Neubau und wir sind bestrebt, sie möglichst lange zu nutzen, und wollen sie daher natürlich in optimalen Zustand halten.“ Cleaning and Maintenance, heißt das auf Neudeutsch. Josef Hickelsberger von Cleanfix weiß: „Der Reinigungslevel wird durch unseren Roboter bedeutend erhöht. Obwohl man ihn fast nicht sieht, entsteht in so einer Turnhalle enorm viel Staub – aktuellen Untersuchungen zufolge weit mehr als auf stark befahrenen Straßen –, von den Mengen an Hautschuppen ganz zu schweigen!“ Die Halle in Pyhra wird fast rund um die Uhr genutzt; natürlich von der Schule selbst und dann von den diversen lokalen Sportvereinen bis zu Yogagruppen und sonstigen Veranstaltungen; von 8-23 Uhr also. „Das ist natürlich ein weiterer Grund für unseren Roboter: der kennt keine Nacht und braucht zum Reinigen auch kein Licht!“ sagt Hagenauer, „und er funktioniert nun seit zwei Jahren komplett störungsfrei!“

„Die Vorteile sind es wert“

„Reinstellen, anschalten, Abfahrt“, so läuft laut Hagenauer die Reinigung mit dem Robo an einem durchschnittlichen Tag seit 2 Jahren. Und tatsächlich scheint es auch genauso simpel zu sein und keiner weiteren Handgriffe zu bedürfen. Der Robo 40 reinigt mit seinen 28 Litern Reinigungslösung 1.200 Quadratmeter. Befüllt wird er mit Robosport oder Robostandard (das ist Cleanfix Spezialchemie, für die auch ausschließlich garantiert wird), anschließend wird der Robo in die Halle geschoben und angeschaltet. Zuerst fährt der Robo die Halle am äußersten Rand ab, um sie zu vermessen, anschließend teilt er sich die Halle in vier Segmente und beginnt mit der Abspulung seines Programm, das etwa eine gute Stunde dauert. Dann geht er schlafen! Er fährt zum Ausgangspunkt seiner Hallentour und wartet dort bis zum nächsten Morgen auf Reinhard, der nun das Schmutzwasser entfernt und ihn auf einer Rodel in sein Kammerl transportiert. Hickelsberger: „Er hat für 2 volle Reinigungsgänge Akku, dann muss er 6-8 Stunden an einer normalen Steckdose aufgeladen werden.“ Der Roboter hat drei Programme: das Hallenprogramm, das Spiralprogramm und das Gangprogramm und funktioniert wie jede gute Scheuersaugmaschine; vorne reinigen 2 Walzbürsten, hinten saugt die Sauglippe den Schmutz ein.
Hagenauer und Hickelsberger sagen unisono, dass die Halle durch den Roboter auch die beste aller Reinigungen erfährt. Hickersberger: „Ein herkömmlicher Nachläufer ist deutlich schwerer und belastet dadurch den feinen Hallenboden viel zu stark. Die Reinigung wäre manuell auch längst nicht so gleichmäßig. Ganz abgesehen vom Preis.“ Ach ja, der Preis: „Der Robo kostet ein paar Tausend Euro mehr, die Vorteile sind es aber wert“ sagt Hagenauer, der auf sein Heinzelmännchen ganz offensichtlich nicht mehr verzichten will.


Info

Cleanfix Reinigungssysteme
0662/85 69 53
www.cleanfix.at


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