Welche Eindrücke nahmen österreichische Besucher von den letzten Interclean in Amsterdam mit und warum besuchen sie die Messe auch heuer wieder – mit welcher Motivation und welchen Erwartungen? Ein Rundruf.
Thomas Schiefer, GF Vebego Facility Services:

„Da Vebego ein niederländisches Familienunternehmen ist, ist es für mich fast Pflicht, die Interclean in Amsterdam, auch heuer wieder, zu besuchen. Neben dem Treffen von Vebego Kollegen aus anderen Konzernländern ergibt sich, durch den Kontakt mit Lieferanten und Mitbewerbern, ein interessanter Netzwerk- und Erfahrungsaustausch. Die Interclean in Amsterdam ist noch internationaler als die CMS Berlin und bietet einen schönen Überblick über den derzeitigen Stand der Reinigungstechnik und digitaler Facility- Management Lösungen. Die Messe zeigt, in einer Branche die sich im Wandel befindet, neue Trends auf. Besonders im Bereich der Digitalisierung, der Nachhaltigkeit als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor, der Robotikentwicklung und der KI gibt es derzeit weltweit extrem viel Innovation und Entwicklung, auf die auch in praxisrelevanten Vorträgen und Diskussionen eingegangen wird.
Der Besuch der Interclean hilft mir, mich auch strategisch zu orientieren. Er ist für mich ein Impulsgeber möglicher Marktlösungen, durch die der Alltag in der Praxis verändert werden kann.“
Patrick Hinterholzer, Head of AMR (Autonomous Mobile Robots) SCHMACHTL GmbH:

„Die Interclean in Amsterdam hat einige interessante Entwicklungen aufgezeigt, insbesondere im Bereich der Robotik. Auffallend war die starke Präsenz robotischer Lösungen, welche von asiatischen Herstellern stammt. Hier haben wir Europäer leider keine Chance, mit deren Tempo mitzuhalten. Gleichzeitig drängen zahlreiche bisher unbekannte Hersteller auf den europäischen Markt. Hier stellt sich allerdings die Frage der Nachhaltigkeit und Marktbeständigkeit – es bleibt abzuwarten, welche dieser Anbieter sich langfristig etablieren können und im nächsten Jahr noch am Markt präsent sein werden.
Wir werden die Messe auch heuer wieder besuchen, um zu sehen, welche Neuerungen es im Bereich der Robotik gibt. Weiters sind wir gespannt, welche neuen Hersteller man heuer antrifft und ob vielleicht der eine oder andere Gamechanger bei den Neuprodukten dabei sein wird. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass die Interclean wieder sehr Robotik lastig sein wird.“
Viktor Wagner, GF REIWAG:

„Die letzte Interclean war hochinteressant und ein Muss besonders für international tätige Gebäudedienstleister! Wir werden die Messe selbstverständlich auch 2026 wieder besuchen. REIWAG ist Leadinvestor bei LionsBot (Hersteller von Reinigungsrobotern Made in Singapur). LionsBot stellt aus und wird den neuesten Roboter präsentieren. Wir nützen die Gelegenheit in Amsterdam, um am Board of Directors Meeting teilzunehmen.“
Heinz Peter Ewinger, GF E.MAYR Reinigungstechnik:

„Die Interclean 2024 stand ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit, steigenden Recyclinganteilen in Produkten und dem wachsenden Einsatz von Robotik. Besonders auffällig war die zunehmende Bedeutung datenbasierter Lösungen, mit denen Reinigungsprozesse gemessen, analysiert und optimiert werden können. Nachhaltigkeit in der Chemie spielte dabei eine zentrale Rolle und war eines der dominierenden Themen der Messe. Die Interclean 2026 werden wir auf jeden Fall wieder besuchen – insbesondere mit Blick auf den weiter stark wachsenden Anteil der Robotik, auf den wir uns schon jetzt freuen.“
Bernd Steinreiber, Director Operations Performance ISS:

„Die Interclean in Amsterdam hat uns auch beim letzten Mal wieder überzeugt, sowohl durch ihre professionelle Organisation als auch durch die Vielfalt internationaler Aussteller. Besonders wertvoll ist für uns die Möglichkeit, an einem Ort einen umfassenden Überblick über die gesamte Branche und aktuelle Produktinnovationen zu erhalten. Von Reinigungstechnologien über nachhaltige Lösungen bis hin zu digitalen Tools werden alle relevanten Themenbereiche abgedeckt. Aufgrund der Größe der Messe empfiehlt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen, um mit den interessantesten Ausstellern auch in die Tiefe gehen zu können.
Und ja, wir werden auch 2026 wieder auf der Interclean vertreten sein. Wir kommen gut vorbereitet mit den aktuellen Anforderungen unserer Kunden und den Bedürfnissen unserer operativen Teams im Gepäck. Unsere Erwartungen richten sich vor allem auf zukunftsweisende Innovationen in den Bereichen Digitalisierung, Robotik und Effizienzsteigerung. Besonders interessieren uns Lösungen für ergonomisches Arbeiten, moderne Trainingskonzepte sowie Tools, die uns helfen, bestehende Prozesse zu optimieren. Die Interclean gibt uns jedes Mal wertvolle Einblicke, woran die Industrie arbeitet und welche Entwicklungen die Zukunft unserer Branche prägen werden.“
Peter Edelmayer, CEO Dussmann Austria:

„Die letzte Interclean in Amsterdam im Mai 2024 war stark von Ausstellern bzw. Start-Ups aus China mit Lösungen für die autonome Reinigung dominiert. Auch konnten wir viele Start-Ups aus dem Bereich Software und Drohnenreinigung wahrnehmen – ein Zeichen dafür, in welche Richtung sich die technische Entwicklung im Bereich Gebäudereinigung bewegt.
Daher ja, wir besuchen die Messe heuer wieder und sind schon sehr gespannt, was im integrierten Facility Management, der Reinigungs- und Hygienebranche angesagt ist und welche Referenzen diese vielen o.a. Start-Ups aus China inzwischen in Europa sammeln konnten. Dies könnte unsere Strategie im Bereich technischer Weiterentwicklung beeinflussen. Dazu kommen viele Kontakte zu bestehenden Lieferanten, die praktisch alle auf der Messe vertreten sind. Auch der Austausch mit den Mitbewerbern vor Ort ist sehr interessant. Es gibt zudem sonst kaum Möglichkeiten, so viele bestehende und potenziell neue Lieferanten sowie Mitbewerber, Standesvertreter:innen und ausschreibende Stellen in kurzer Zeit und an einem Ort zu treffen. Unser Dussmann Management freut sich bereits auf die Fact Finding Mission bei der #Interclean in Amsterdam 2026.“
Michael Celeric, Head of Sales, SALESIANER Gruppe:

„Die Interclean Amsterdam ist die größte internationale Branchenmesse und ein klares „Must-visit“. Sie bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle und kommende Trends, neue Produktlösungen und technologische Entwicklungen. Besonders wertvoll ist der internationale Vergleich: Die Messe dient als Kompass dafür, in welche Richtung sich die Reinigungs- und Hygienebranche in Europa entwickelt, und ermöglicht es, die allgemeine Marktstimmung in anderen Ländern frühzeitig einzuschätzen.
Daher ja, wir planen auch 2026 den Besuch der Interclean. Unsere Motivation liegt darin, frühzeitig Trends für unsere Kunden zu identifizieren, Produktneuheiten kennenzulernen und gezielte Gespräche mit bestehenden sowie potenziellen Lieferanten zu führen. Wir erwarten uns konkrete Impulse für Innovationen, strategische Orientierung für die Branche und wertvollen fachlichen Austausch auf internationaler Ebene.“
Jürgen Höller, CEO Denzel Robotics (Gausium):

„Die Interclean ist eine Messe mit enormer internationaler Strahlkraft – gerade auch für viele neue Anbieter, insbesondere aus Fernost, die hier ihren Markteintritt in Europa suchen. Man wird förmlich überflutet von neuen Marken und robotiklastigen Konzepten. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, aus dieser Fülle herauszufiltern, welche Lösungen tatsächlich marktreif, zuverlässig und für den professionellen Dauerbetrieb geeignet sind – und welche eher im Bereich günstiger Consumer-Produkte oder bloßer Prototypen bleiben.
Was mich besonders beeindruckt hat, war ein ganz konkreter Innovationssprung: Gausium hat dort als weltweit erster Anbieter „Spot Cleaning“ in einer Live-Demonstration gezeigt. Erstmals war es möglich, dass ein Reinigungsroboter gezielt nur dort eingreift, wo tatsächlich Verschmutzung erkannt wird. Das war kein Marketingversprechen, sondern ein funktionierendes System – ein echter Meilenstein für die Branche und ein sehr gutes Beispiel dafür, was ich unter marktreifer B2B-Innovation verstehe.
Daher ja, ich werde auch heuer wieder auf der Interclean sein – nahezu die gesamte Woche. Für mich ist diese Messe weit mehr als eine Produktschau: Sie ist ein strategischer Kompass. Man spürt dort sehr früh, welche Themen die Branche in den nächsten Jahren prägen werden – sei es Automatisierung, Personalknappheit, Nachhaltigkeit oder die Integration in bestehende Prozesse. Gerade für den österreichischen Markt ist es entscheidend, nicht jedem Hype zu folgen, sondern gezielt jene Technologien zu identifizieren, die wirtschaftlich sinnvoll, zuverlässig und nachhaltig betreibbar sind. Der Unterschied zwischen günstigen Home-Produkten und echten B2B-Lösungen zeigt sich im Alltag: Professionelle Systeme müssen viele Stunden täglich funktionieren, in komplexen Umgebungen sicher navigieren, integrierbar, wartbar und langfristig servicierbar sein.
Am Gausium-Stand möchte ich unseren Kundinnen und Kunden die nächsten Schritte unserer Technologie präsentieren und unsere klare Position als Innovationsführer bestätigen und sichtbar machen.“
Michael Huemer, GF elefantenstark:

„Die vergangenen Interclean-Messen haben wir als sehr gut strukturiert, international stark besetzt und inhaltlich zunehmend strategisch wahrgenommen. Besonders prägend waren die Themen Automatisierung, Digitalisierung von Reinigungsprozessen, Robotik sowie nachhaltige Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auffällig war zudem, dass viele Hersteller nicht mehr nur einzelne Produkte präsentierten, sondern ganzheitliche Systemlösungen – inklusive Software, Datenanalyse und Servicekonzepte. Für Dienstleister wie ELEFANTENSTARK ist das besonders relevant, da Effizienz, Qualitätssicherung und Personaleinsatz zunehmend technologiegestützt gedacht werden.
Und ja, wir planen auch 2026 wieder einen Besuch der Interclean Amsterdam. Unsere Motivation liegt vor allem darin, frühzeitig Einblick in jene Entwicklungen zu erhalten, die im Kontext der ISSA 2026 bereits angekündigt bzw. thematisch erkennbar sind. Dazu zählen insbesondere der weitere Fortschritt bei autonomen Reinigungssystemen, KI-gestützte Steuerungs- und Dokumentationslösungen sowie neue Standards im Bereich Nachhaltigkeit, Chemiereduktion und Ressourceneffizienz. Wir erwarten uns von der Messe einen realistischen Überblick darüber, welche dieser Innovationen marktreif sind und sich tatsächlich in den operativen Alltag von Reinigungs- und Immobilienbetrieben integrieren lassen. Darüber hinaus sehen wir die Interclean als wichtige Plattform für den internationalen Austausch und zur strategischen Orientierung in einem sich stark wandelnden Marktumfeld.“