Winterservice

Herausforderungen bei klirrenden Temperaturen

Peter Schrattenholzer

Peter Schrattenholzer © Attensam

Die kalte Jahreszeit steht spürbar vor der Tür und die seriösen Hausbetreuungsfirmen rüsten sich schon längst für die kommende Wintersaison. Mit Saisonbeginn (in der Regel 01. November) ist alles möglich, von Dauerschneefall über Schönwetterperioden mit Tau und gefrierenden Pfützen in der Nacht auf den Gehsteigen bis hin zu gefährlichen Eiszapfen an den Dächern. Hausverwaltungen haben meistens bereits Winterdienstverträge für ihre Liegenschaften abgeschlossen. Viele Haus- und Liegenschaftseigentümer sowie Unternehmen denken allerdings oft erst daran, wenn der erste Schnee fällt.

Die Qual der Wahl

Die Entscheidung für einen Professionisten ist beim Winterservice unbedingt erforderlich: Unfachmännisch geräumte Gehsteige, Einfahrten, öffentliche Treppen oder Firmengrundstücke können schnell zu Unfällen führen. Schadensersatz-Klagen oder Schmerzensgeld-Forderungen sind die Konsequenz. Daher ist die Wahl des richtigen Anbieters und des richtigen Produkts ausschlaggebend, denn damit ist gewährleistet, dass dem Auftraggeber keine Mitschuld durch die Beauftragung eines unqualifizierten Schneeräumers trifft.

Ausgeklügelte Logistik für Mensch und Maschine

Um die vereinbarten Räumintervalle garantieren zu können, ist eine ausgeklügelte Logistik notwendig. Diese muss marktwirtschaftlich rentabel und straff genug sein, um auch bei hohen Verkehrsaufkommen die vertragliche Räumungszeit sicherzustellen. Darüber hinaus muss Streugut in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Es muss genug Zeit einkalkuliert werden für die laufende Wartung der Geräte und für die Räumung per Hand, die einen Löwenanteil der Schneeräumung ausmacht. Diesen Planungsaufwand braucht es in einer Situation, in der von Räumungsteams erwartet wird, dass sie überall zur gleichen Zeit sind.

Der Mitarbeiter ist Garant für höchste Qualität

Doch ist es nicht die Logistik, die eine hohe Dienstleistungsqualität ausmacht, sondern es sind die Anforderungen, die von Mensch und Maschine erfüllt werden. Neueste Geräte, ein moderner Fuhrpark und Mitarbeiter mit fundierter Berufserfahrung sind Grundvoraussetzung, um bei frostigen Temperaturen eine Top-Betreuung zu bieten − egal, ob es sich um Schneeräumung, Streuung oder Splittkehrung handelt. Regelmäßige und umfassende Schulungen sind dabei oberste Prämisse: Bei Attensam werden die Räum-Mannschaften beispielsweise intensiv im Umgang mit den Räumfahrzeugen und ihrer Arbeitsausrüstung ausgebildet. Des Weiteren werden die Teams ausführlich mit den jeweiligen Verhältnissen vor Ort vertraut gemacht. Für die kontinuierliche Qualitätskontrolle sind eigene Gebietsbetreuer zuständig. So gewähren wir unseren Kunden beste Services und befreien in Österreich bis zu 3,5 Millionen Quadratmeter − wenn nötig mehrmals täglich − von Eis und Schnee.

Herausforderungen für Anbieter

Nicht nur in der Organisation hinter den Kulissen ist das Winterservice eine besondere Herausforderung: Für die Räumungsmannschaften bedeutet der Dienst körperliche Anstrengung in schwierigen Witterungsverhältnissen − und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit. Darüber hinaus ist von den Teams oft Aufklärungsarbeit gefragt. Häufig ist Kunden und Bewohnern zum Beispiel nicht bekannt, dass ein Drittel eines Gehsteigs als Ablageplatz für Schnee dient und daher gezielt nicht geräumt wird. Hier zeigt sich: Ein freundlicher, feinfühliger Umgang mit Eigentümern und Mietern ist ein weiterer Standard, der hohe Qualität belegt. Und in diese zu investieren macht sich bezahlt, ganz besonders im Winter.

Ing. Peter Schrattenholzer ist Geschäftsführer von Attensam Wien, www.attensam.at

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