Roll on

Rolltreppenreinigung gehört zu einer der wichtigsten Reinigungsaufgaben zum Beispiel in Kaufhäusern, denn nichts ist augenscheinlich unappetitlicher als eine verschmutze Rolltreppe. Die Kunden müssen sich in einem Kaufhaustempel  auch optisch wohl fühlen, das Einkaufsvergnügen muss gewährleistet sein. Anbei ein Blick hinter die Kulissen einer perfekten Reinigung der „fahrenden“ Stiegen.

Text: Peter de Cillia

Michael Huemer

Michael Huemer

Laut Wikipedia ist eine Rolltreppe ein Personenbeförderungsmittel zur Überwindung einer Höhendistanz, bei dem sich bewegende Metall- oder Holzsegmente Treppenstufen bilden. Sinn und Zweck ist eine Beförderung von Personen in einer höheren Geschwindigkeit als Schrittgeschwindigkeit und mit weniger  Muskelkraft. Der so beschleunigte „Abtransport“ bzw. die Zuführung von Personen zu einer Örtlichkeit dient der Zeit- und Platzersparnis. 1895 wurde als Attraktion in einem  Vergnügungspark auf Coney Island erstmals eine Rolltreppe betrieben. Wie damals diese erste Rolltreppe gereinigt wurde, ist nicht mehr nachvollziehbar, wahrscheinlich aber mit ziemlich viel menschlicher Arbeitskraft und Aufwand. Diese Zeiten sind Gott sei Dank schon längst vorbei.

Was früher mehrere Tage dauerte,wird heute in kürzester Zeit erledigt, wobei, wer nun glaubt, dass man einfach die Rolltreppe trocken reinigen könnte und ein passables Ergebnis bekommen würde, der irrt gewaltig. Hier muss maschinell eingegriffen werden. „Mit einer Trockenreinigung schafft man nur Herauslösen von losem Schmutz, hartnäckige Verschmutzungen wie zB. eingetrocknete Flüssigkeiten, fest getretenen Straßenschmutz und Fette  sind nur maschinell und mit Reinigungsmittel entfernbar“, so Michael Huemer, einer der Profis und Verantwortlicher von Elefantenstark, der mit seinem Team und der Kärcher-Maschine BR 47/ 35 esc, die Herausforderung „Rolltreppenreinigung“ in ganz Österreich meistert.

Schnell mal zwischendurch

Der Faktor Zeit spielt bei einer Rolltreppenreinigung eine maßgebliche Rolle. Durch die mittlerweile manifestierte Bequemlichkeit der Menschen wäre es „unzumutbar“, eine Rolltreppe für Stunden zu sperren, nur weil sie gereinigt werden muss. Die Verantwortlichen des Kaufhauscenters würden missmutig ihren vermeintlichen Umsatzrückgang berechnen und als Ergebnis die Rolltreppe nicht sooft reinigen lassen, was aber wiederum dem Kaufpublikum auch nicht gefallen würde. Daher ist die Lösung dafür optimal – quasi zwischendurch, weil man für eine Treppe nicht länger als 20 – 30 Minuten benötigt, um die gewünschte Sauberkeit wieder herzustellen.

Die Reinigung und Trocknung an Ort und Stelle erfolgt mit der Kärcher-Gerätschaft und ist nach kurzer Anpasszeit bei betriebener Treppe möglich. Der Vorteil – es muss nicht langwierig in die Treppensteuerung eingegriffen werden. Die  Steuerung muss nur zum Anpassen unterbrochen werden. Dies ist also die schnellste und effektivste Methode für eine gründliche Unterhaltsreinigung der Trittflächen. Die Spiegelflächen und Seitenwände werden nach wie vor manuell gereinigt.  Der Schmutz wird abgelöst, aus den Rillenprofilen gebürstet und abgesaugt. Es kommt zu keinem stehenden Restwasser an den Stufen und zu einem
gleichmäßigen, ganzflächigen Reinigungsergebnis – das perfekt gepflegte Erscheinungsbild ist wieder hergestellt. Durch langjährige Erfahrungen kann auch getrost behauptet werden, dass es bei regelmäßig gereinigten Rolltreppen  zu einer  höheren Betriebssicherheit kommt.
Der optimale Reinigungszyklus für Rolltreppen, so die einhellige Fachmeinung, beträgt 2 bis 3mal jährlich.

Die Effektivität

Für die Kärcher-Maschine sprechen mehrere Fakten. Als erstens natürlich das denkbar einfache Handling und der Umstand, dass als Arbeitskraft nur ein Mann eingesetzt werden muss. Das spart naturgemäß Personalkosten. Die Kärcher BR 47/35 esc garantiert zudem eine gleichmäßige und keine zu starke Benetzung, eine optimale Schmutzlösung und Schmutzwasserabsaugung und es ist ein nahezu randnahes Arbeiten möglich. In Summe sicher die kostengünstige und schnellste Reinigungsvariante für diese Art von Spezialreinigung.

Das Procedere

Andreas Hauer

Andreas Hauer

Die Reinigung mit der BR 47/ 35 esc erfolgt bei laufender Fahrtreppe bzw. bei laufendem Fahrsteig. Die Maschine wird am unteren Ende der Fahrtreppe platziert. Von Düsen wird die Reinigungsmittellösung auf die Schrubbbürsten gesprüht und dadurch in die Fahrsteig- bzw. Fahrtreppenprofile transportiert. Im selben Arbeitsgang wird die Schmutzflotte aufgesaugt. Dabei helfen Aufnahmebürsten, das Wasser aufzunehmen und zu den Saugschlitzen zu transportieren. Ein randnahes Arbeiten durch zwei Bürstenwalzen ist möglich. „Das bedeutet – die Fahrtreppe wird bis in die äußersten Profilrillen gereinigt“, so Andreas Hauer, Verantwortlicher von Kärcher-Bösch. Ein Zentriergleiter im mittleren Bereich des Bürstenkopfes sorgt für die sichere Führung der Maschine.

Der BR 47/35 esc kann bei Fahrtreppen und Fahrsteigen aller Hersteller eingesetzt werden. Die Einstellung auf die unterschiedlichen Fahrtreppen erfolgt durch Austausch der 4 verschiedenen Führungskamm-Sets, die in das Profil der Fahrtreppenoberfläche eingreifen und so bei der Absaugung abdichten. „Damit bieten wir eine ideale Gerätschaft für diese Art von Spezialreinigung an und das Kundenfeedback spricht für sich“, so Hauer abschließend.

Wieder ein Beispiel mehr, wie sich die Zeiten geändert haben, man möchte sich nicht die komplizierte und aufwändig gestaltete Reinigung von vor mehr als 100 Jahren vorstellen. Technik richtig eingesetzt, ist wohl immer mehr Segen als Fluch.

www.elefantenstark.at
www.kaercher.at

 

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