„Es geht um bedeutend weniger Reinigung“

DUOTEC im Einsatz auf Glas.

Text: Christian Wolfsberg

Glas ist eine der Oberflächen, die sich für Nanobeschichtungen ganz hervorragend eignet, und das Glas in Wintergärten – vor allem das Glas der Dächer aufgrund der schweren Erreichbarkeit – ganz besonders. ReinigungAktuell war mit Joe Ofenböck, DUOTEC Vetrieb Wien-Niederösterreich bei Christa Gätz-Thurnher, Geschäftsführerin von Alco Wintergärten, um sich ein Bild zu machen. Der Beginn der Kooperation von Alco und DUOTEC war, wie so oft, ein Zufall. Gätz-Thurnher: „Alco hatte werkseitig beschichtete Gläser verkauft und es kam zu einem Liefer­engpass dieses Produkts – da haben wir uns für eine nachträgliche Beschichtung mit DUOTEC entschieden, den Kunden gleich informiert und der war sehr glücklich.“ Durch diesen Zufall wurden dann aber auch gleich die Unterschiede zwischen Werksbeschichtung und nachträglicher Vor-Ort-Beschichtung deutlich. Gätz-Thurnher: „Bei Werksbeschichtungen besteht immer die Gefahr, dass die Beschichtung beim Transport, bei der Montage oder durch andere Handwerker beschädigt wird. Das kann bei einer Beschichtung nach der Fertigstellung nicht passieren.“ Die praktische Arbeit ist auch für den Laien dann relativ unspektakulär: Es wird mit dem high-pressure-low-volume Verfahren aufgetragen und dann gewartet; denn es dauert einige Tage bis die Photokatalyse durch die Sonnenbestrahlung aktiviert wird und die Beschichtung ihre volle Wirkung entfaltet. Ofenböck zur Wirkung: „Die Beschichtung oxidiert die organischen Luftschadstoffe bzw. Schmutzfilme und nutzt dazu Licht und Sauerstoff. Es sind diese organischen Substanzen, die Abgase, der Hausbrand, der Staub, welche die wahren Reinigungsprobleme verursachen. Es entsteht eine Fettschicht und diese Fettschicht fixiert organischen Schmutz und Staub, der dann mühsam und zeitaufwendig entfernt werden muss. Durch die Oxidierung wird aber ein solcher Fettfilm, an dem Schmutz haftet, selbsttätig zersetzt. Nach der Oxidierung verbleiben lediglich Abbauprodukte, die dann durch Regen abgespült werden können. Der Kern der Sache, das Wichtigste ist weniger das Auftragen, sondern die vorhergehende porentiefe Grundreinigung, denn alle öligen bzw. fettigen Substanzen, die auf dem Glas verbleiben, behindern die nachfolgende Wirkung. Wir arbeiten da mit speziellen Reinigungspasten etc., es muss eben vollkommen fettfrei sein. Wir überprüfen das mit destilliertem Wasser – solange sich Tröpfchen bilden, wird weitergereinigt.“ Nach der Beschichtung muss nicht mehr wie bisher mit Chemie gereinigt werden, es reicht eine Reinigung mit Wasser. Allerdings sollte das beschichtete Glas nie mit Leitungswasser abgespült werden, denn die  darin enthaltenen Feststoffe wie z.B.  Kalk  trocknen an und können von der Beschichtung nicht zersetzt werden. Hier ist der Einsatz von einfachen Filtern und wasserführenden Stangen, welche DUOTEC auch für den Privatgebrauch anbietet, zu empfehlen. Gätz-Thurnher: „Wir haben gemeinsam auf der Bauen & Energie ausgestellt, man muss sich die Wirkung einfach live ansehen oder zeigen lassen.“ Ofenböck: „Es geht ja nicht um „nie wieder Reinigen“, dieser Anspruch ist unrealistisch. Es geht um BEDEUTEND weniger und einfachere Reinigung – vor allem an schwer erreichbaren Stellen. Und da sind wir wieder bei Wintergärten oder Glasdächern etc.“.  Ofenböck ist überzeugt, dass die Photokatalyse eine große Zukunft hat und auch perfekt zur Dienstleistung von Gebäudereinigern passt, denn das Wichtigste ist ja die Grundreinigung zu Beginn. Ofenböck: „Die Reinigungsintervalle werden einfach deutlich verlängert und die Durchführung, durch z.B. Entfall von Steighilfen, wesentlich erleichtert. Die Hydrophilie hat den Vorteil, dass keine Tropfen gebildet werden. Regen ist ja weich, er trägt Schmutz und Staub ab und wenn der Regen abgetrocknet ist, bildet sich ein Tropfenrand. Bei DUOTEC keine Tropfen, kein Rand, aber die Kraft von Licht und Sauerstoff.“

DUOTEC
Joe Ofenböck, Vertrieb Wien, NÖ
0664/7345 5212 | joe.ofenboeck@fencare.at

ALCO Wintergärten
Mag. Christa Gätz-Thurnher, GF
01/616 5658-0 | christa.gaetz@alco.at

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