„Wir haben uns für Fimap entschieden“

Simon Meinschad, GF Hollu, im Interview über die exklusive Vertriebspartnerschaft und die Neuausrichtung von HOLLU.

Text: Christian Wolfsberg

ReinigungAktuell: Hollu hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wohin geht die Reise?

Simon Meinschad: „Wir haben das Unternehmen in mehreren Phasen verändert und neu positioniert. Am Beginn und über Allem stand und steht die strategische Neuausrichtung hin zum professionellen Reinigungs-Komplettanbieter, zum Systemanbieter. Diese Neuausrichtung war zuerst natürlich eine umfangreiche interne Strategiearbeit , die dann in verschiedene Umsetzungen sowohl nach außen wie nach innen mündeten. Die externe Ausrichtung ist jetzt eine sehr stark kundenorientierte. Unser – in Österreich einzigartiger –  zielgruppenorientierter Vertrieb ist nun in sechs Bereiche organisiert: Gebäudereinigung, Hotellerie und Gastronomie, öffentliche Betriebe, Industrie und Gewerbe, Lebensmittel und Getränke und Großhandel. Diese sechs Zielgruppen werden flächendeckend betreut und serviciert. Parallel dazu haben wir uns auch unternehmens­intern eine neue Struktur verpasst; in der Auftragserfassung etwa, der IT Infrastruktur und mit Prozesslandkarten.“

Der Auftritt hat sich auch verändert?

„Zu dieser Neuausrichtung gehört selbstverständlich auch ein moderner neuer Auftritt als Marke. Wir haben zum einen das Logo vereinfacht und dadurch klarer gemacht, und zum zweiten haben wir unseren Firmenwortlaut in Hollu Systemhygiene verändert, um unmiss­verständlich zu verdeutlichen, dass wir uns als Anbieter von Reinigungs-Komplettsystemen verstehen. Unser Claim „So geht sauber“ ist sehr selbstbewusst und soll auch als Versprechen gewertet werden. Wir liefern ein System, wir versprechen ein Ergebnis!“

Zu diesem System gehört Fimap?

„Genau. Als Systemanbieter brauchen wir natürlich auch einen Maschinenpartner. Wir haben den Markt lange abgeklopft und uns dann für Fimap entschieden. Sie können sich vorstellen, die vielen Gesprächsrunden mit den Kandidaten waren besonders interessant! Die Gründe, warum wir dann letztlich Fimap gewählt haben, ist dass Fimap für uns ein Partner auf Augenhöhe sein wird, einer, der sehr innovativ ist und mit dem wir Produkte auch gemeinsam ent- und weiterentwickeln können. Die Exklusivität für Österreich ist uns dabei natürlich auch extrem wichtig. Wir werden alle Produkte vom kleinsten Saugers hin zur Aufsitzmaschine im Sortiment haben, wobei unser Bedarf derzeit etwa bei der MXR endet. Umbenennungen gibt es auf keiner Seite. Wir sind der Exklusivvertriebspartner in Österreich, die Maschinen werden aber natürlich weiterhin Fimap heißen.“

Warum ein Partner und nicht viele?

„Unsere Positionierung ist, dass wir Reinigung von A bis Z anbieten, also Komplettanbieter sind. Dazu gehört im Sinne des Sinner‘schen Kreises auch die Mechanik, also der Sauger, die Einscheibenmaschine, der Reinigungsautomat. Bei vielen Partnern wären auch wir einfach einer unter vielen geblieben. In einer exklusiven strategischen Partnerschaft, die wir jetzt gemeinsam aufbauen, gemeinsam gestalten und in der viel zusammengearbeitet wird, bin ich viel stärker involviert, z. B. bei der Forschung und Entwicklung. Wir stehen am Beginn einer neuen HOLLU-Zeit!“

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