Winterdienst­verträge müssen weiter­entwickelt werden

Machbar ist für die meisten Schneeräumbetriebe fast alles, es muss nur vertraglich genau festgelegt, gut kommuniziert und am Ende auch bezahlt werden. Round Table mit Hausverwalter Udo Weinberger, Weinberger Biletti Immobilien, und dem Winterdienstunternehmer Rudolf Bromberger.

Text Hansjörg Preims

Reinigung aktuell: In der Regel schneit es in Wien ja überall gleichzeitig, nicht häuserweise. Und tatsächlich ganz Wien gleichzeitig vom Schnee zu befreien, ist wohl nicht zu bewerkstelligen. Wie gehen die Hausverwaltungen mit dieser eigentlich damit um bzw. wie erklären sie es den Mietern oder Eigentümern?
Weinberger: Der Nutzer der Immobilie erwartet sich, dass ab dem ersten Moment, da Schnee fällt, die Fahrbahnen und Gehwege möglichst vollständig von Schnee befreit werden – das, was man als Schwarzräumung bezeichnet. Hier wirkt noch ein Verwöhnungseffekt aus der Zeit der früheren Hausbesorger nach, die im Haus wohnten und gleich räumten, sobald es schneite – ein Service, den wir uns heute so nicht mehr leisten können. Und man muss eben akzeptieren, wenn es Reinigungsfirmen gibt, dass diese in einem gewissen Turnus Räumungsarbeiten durchführen.

Reinigung aktuell: Das Problem ist also die Erwartungshaltung der Mieter?
Weinberger: Wirklich Ärger gibt es – mit Recht – eigentlich nur dort, wo die Räumung gar nicht oder mangelhaft durchgeführt wird. Man muss aber auch akzeptieren, dass Winterdienstfirmen in Extremsituationen, wenn der öffentliche Verkehr nicht mehr fließt, Probleme haben können, Liegenschaften überhaupt anzufahren. Man muss den Mietern auch mitteilen können, dass es solche Extremsituationen einfach auch gibt. Wir sind draufgekommen, dass es vielfach doch eine Sache der Vertragsvereinbarungen mit dem Winterdienstunternehmen ist, sprich: dass man sich ganz konkret anschaut, was der Kunde wirklich braucht, und das dann auch vereinbart wird. Über das Thema der Vereinbarung darf man nicht einfach lapidar hinweggehen, Winterdienst ist nicht gleich Winterdienst. So geht man, wie ich in den letzten Jahren verstärkt gelernt habe, mit dem Thema am besten um.

Rudolf Bomberger

Rudolf Bomberger

Reinigung aktuell: Herr Bromberger, was sagen Sie zur Unmöglichkeit, ganz Wien gleichzeitig vom Schnee zu befreien? Innerhalb von wie viel Stunden sollte das sein?
Bromberger: Man spricht vom klassischen Fall von drei bis vier Stunden, die Bedingungen der Wirtschaftskammer sehen fünf bis sechs Stunden vor. Eine ÖNORM, die nie fertiggestellt wurde, weil von der Thematik her zu kompliziert, sprach von vier bis fünf Stunden. Aber ich glaube, das große Problem beim Winterdienst ist die Kommunikation untereinander, sprich: dass die Nutzer vor Ort, sei es im Wohnbereich, im Industriebereich oder auch im Bereich öffentlicher Institutionen, nicht wissen oder manchmal auch nicht wissen wollen, was sie wirklich bestellen sollen, was sie brauchen, was sie sich wünschen. Es ist vielmehr immer wieder so, dass man einfach sagt: Man hat einen Schneeräumer, also will man keinen Schnee mehr sehen – ohne Rücksichtnahme darauf, was bestellt wurde, was man dafür zahlt, welche Vereinbarungen und Hintergründe es gibt. Diese Einstellung spiegelt sich leider auch bei manchen Hausverwaltungen als Vertreter der Eigentümer wieder, aber mittlerweile auch in öffentlichen Bereichen. Große Institutionen schreiben einfach nur noch in Excel-Listen rein, was der Winterdienst kostet, ohne zu fragen, was sie dafür bekommen. Genau daran scheitert es. Und die Öffentlichkeit regt sich dann, ohne die Hintergründe zu kennen, über „nicht funktionierende Schneeräumung“ auf. Wenige Schwarze Schafe, die wir in unserer Branche haben, tragen ihren Teil noch dazu bei.

Reinigung aktuell: Ist der Anspruch an den Winterdienst im städtischen Bereich ein anderer als im ländlichen Bereich?
Weinberger: Nicht zu vergessen, dass wir auch innerhalb von Liegenschaften Verkehrsflächen und -wege haben, die zu räumen sind, den klassischen innerstädtischen Hof oder auch eine Grünfläche, über die eine Wohnanlage zugänglich sein muss. Der Anspruch ist im innerstädtischen Bereich jedenfalls ein höherer. Es ist auch so, dass dieselben Leute, die im Winter in Wien einen schwarzgeräumten Gehsteig wollen, sich freuen, wenn sie in Salzburg in knöcheltiefem Schnee zum Lift gehen. Hier muss man eben ansetzen bei der Frage, was man sich erwarten darf, auch wie hoch die Eigenverantwortung des Nutzers eines Verkehrsweges ist. Man muss darauf achten, was wirklich bestellt wurde. Ein kleines Beispiel aus meiner Erfahrung: Wir haben vor ein paar Jahren begonnen, neue Rahmenverträge aufzusetzen, die auch eine Reduktion des Entgeltes der Reinigungsfirma vorsehen, wenn nicht vertragskonform gereinigt wird. Einige Unternehmen waren auch bereit, ihre Angebote zu diesen Rahmenbedingungen zu legen, wir haben entsprechend vergeben und in weiterer Folge jede Beschwerde von jedem Mieter und Nutzer genau aufgezeichnet. Anhand dieser Aufzeichnungen habe ich am Ende der Saison dann mit den Reinigungsfirmen die Reduktionen verhandelt. Und das Interessante daran war, dass etwa 85 Prozent der Beschwerden – von denen auch die Firmen genaue Aufzeichnungen gemacht hatten – Fälle betrafen, in denen sehr wohl vertragskonform gereinigt worden war. Das heißt, wir hatten hier kein Problem des Winterdienstes, sondern ein Problem des Vertrags. Die Unzufriedenheit konnte man in diesen Fällen nicht dem Winterdienst vorwerfen, es war einfach die Erwartung des Kunden eine andere. Deshalb haben wir dann die Verträge ganz konkret auf diese Beschwerden angepasst – Beschwerden wie „in der Früh ist nicht geräumt“ oder „die Intervalle sind zu lang“ – beziehungsweise angefangen, die Verträge dementsprechend zu schärfen. Hier sind also auch wir als Hausverwalter gefragt, die Verträge auch weiterzuentwickeln.

Reinigung aktuell: Also weg von Standardverträgen, hin zu individueller abgestimmten Verträgen?
Bromberger: Es gibt ein Grundkonzept des Vertrages nach Wirtschaftskammer-Bedingungen mit drei bis vier Stunden Räumungsintervallen plus Anfahrtszeit. Darüber hinaus wollen viele Winterdienstbetriebe – auch wir – aber auch, dass der unmittelbare Auftraggeber gemeinsam mit dem Nutzer sich die Zeit nimmt, etwa in Eigentümer- oder Mieterversammlungen die Erwartungen zu konkretisieren. Zum Beispiel dass eine steile Garagenrampe um sieben in der Früh geräumt ist, weil ein Arzt um diese Zeit rausfahren muss. Dann wird ein individuelles Konzept erstellt, das jeder kennt und das – absolute Bedingung – natürlich vom Winterdienst auch eingehalten wird, wofür er auch entsprechend mehr Geld bekommt. Das kann auch das Drei- bis Vierfache der Grundpauschale sein, aber dafür hat man einen Winterdienst, der nahezu alle Wünsche erfüllt. Letztlich ist es eine Frage der Kommunikation. Wenn in einem Haus die Mehrheit der Mieter oder der Eigentümer sich entschieden hat, den billigsten Winterdienst zu beauftragen, weil man sparen will oder der Meinung ist, es gibt gar keinen richtigen Winter mehr, und dafür eben in Kauf nimmt, bis Mittag durch den Schnee zu gehen, dann ist das auch okay. Aber dort, wo höchste Sensibilität die Erwartungen bestimmt, muss man auch bereit sein und sich die Zeit nehmen, ein entsprechendes Leistungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

Reinigung aktuell: Sind die Anforderungen an den Winterdienst über die Jahre gestiegen?
Bromberger: Ja. Jedenfalls wird mehr geklagt und gestritten, wie ich auch aus meiner Gutachter-Tätigkeit weiß. Weil man einfach der Meinung ist, man müsste Geld bekommen, wenn man gestützt ist. Gerade im städtischen Bereich ist der Anspruch wesentlich gestiegen, wobei sich das mittlerweile auch schon in den westlichen Bundesländern in den Stadtgebieten zeigt. Zum einen ist es dieser Schutzgedanke, zum anderen aber auch der Gedanke, dass jemand schuld sein muss, wenn einem etwas passiert. Und ich vermute, weil es nicht mehr so intensiv schneit, ist es ein bisschen auch die Bequemlichkeit der Menschen geworden, Winterschuhwerk nicht parat zu haben beziehungsweise bei einem Bisschen Schneefall nicht mehr umzudenken.

Reinigung aktuell: Wie hat sich die Verlässlichkeit der Wetterprognosen entwickelt?
Bromberger: Die Wetterprognosen haben sich über die Jahre wesentlich verbessert. Man kann sich ziemlich gut darauf verlassen, dass Informationen 24 bzw. 12 Stunden vorher schon sehr sehr gut sind. Es gibt auch Informationssysteme, die man zukaufen kann, von der Austro Control und von der ZAMG, Informationen in kurzen Voraus-Abständen. Eine Fünf-Tages-Prognose ist noch etwas wackelig, einen Tag vorher aber sind die Prognosen mittlerweile schon sehr sehr gut. Wobei die ZAMG sich ein bisschen angewöhnt hat, etwas übervorsichtig zu warnen.

Reinigung aktuell: Thema Haftung. Angeblich gibt es Firmen in Wien, die gar keinen Winterdienst mehr anbieten, sondern ausschließlich die Übernahme der Haftung. Haben Sie davon auch schon gehört?
Bromberger: Es gibt ein paar Branchenkollegen aus dem Bereich der „Grauen“ bis „Schwarzen Schafe“, die das in einem Winterdienstvertrag verpacken mit sehr langen Reaktionszeiten bzw. wo im Vertrag steht, man kommt nur einmal innerhalb von 24 Stunden, übernimmt dafür aber auch die Haftung. Aber das wurde auch von einigen Auftraggebern initiiert. Auch wir hatten Anfragen, wo es hieß, egal ob wir kommen würden, Hauptsache man sei die Haftung los. Und daraus ist eben ein entsprechendes kleines Marktpotenzial entstanden, das auf jeden Fall abzulehnen ist.

Udo Weinberger

Udo Weinberger

Reinigung aktuell: Von den Top-50 Reinigungsunternehmen in Österreich gibt es kaum einen, der nicht auch Winterdienst anbietet. Wir schätzen aber, dass die meisten davon den Winterdienst nicht selber anbieten, sondern Sub-Unternehmen dafür beauftragen. Welche Konsequenzen hat das? Ist das egal oder sollte man dem einen Riegel vorschieben?
Weinberger: Ich glaube, dass hier durch das Lohn- und Sozialdumping- Bekämpfungsgesetz vieles abgefangen wird. Zumindest im Reinigungsbereich gibt es dafür klare Regeln im Kollektivvertrag, nach denen man dieses „Sub-Sub-Spiel“ nicht mehr marktkonform transportieren kann. Grundsätzlich hat der Grundeigentümer bzw. der Auftraggeber einen Partner, der aufgrund des Vertrages auch entsprechend verantwortlich ist, daher glaube ich nicht, dass man jede Sub-Vergabe im Hintergrund unbedingt verhindern sollte. Wenn das Ergebnis passt, ist das einerlei. Aber man darf dabei nicht des Thema Sozialdumping übersehen. Wenn ich als Hausverwalter Kenntnis davon habe, dass mein Auftragnehmer an Subunternehmen vergibt, die klare arbeitsrechtliche Vereinbarungen verletzen, dann habe ich keinen tauglichen Erfüllungsgehilfen ausgewählt. Ich darf mich dann nicht darauf verlassen, dass die Arbeit so erfüllt wird, wie ich es brauche.

Reinigung aktuell: Der Winterdienst ist ja kein gebundenes, sondern ein freies Gewerbe. Müsste ergo nicht jeder ein tauglicher Erfüllungshilfe sein?
Bromberger: Im Sinne der Qualität und auch der Haftung wäre es schon wichtig, dass man von einer Räumungsfirma, die man beauftragt, schon vor Vertragsabschluss oder spätestens vor Winterbeginn auch weiß, dass sie mit Subunternehmen arbeitet, für die sie verantwortlich ist, und deren Qualität, Ausstattung, Ausrüstung und Zuverlässigkeit auch bekannt ist. Aber nicht dieses Sub-Sub-Sub-Spiel, wo am Ende keiner mehr weiß, wer wo wann für wen reinigt, vor allem eben auch unter dem Aspekt der Haftung, wenn ein Unfall passiert.

Reinigung aktuell: Bei zahlreichen aneinandergereihten Liegenschaften in einer Straße oder in einem Industriegebiet ist der Winterdienst oft ein Fleckerlteppich aus verschiedenen Dienstleistern. Wäre es da ökonomisch nicht sinnvoll, Betreuungsgebiete abtauschen, sodass in einem Gebiet nur einer mit der Maschine den ganzen Gehsteig räumen könnte?
Bromberger: Das ist a) ein rechtliches Problem, b) gab es diesbezüglich in der Branche ja schon zahlreiche Anläufe. Aber es ist letztlich daran gescheitert, dass nur wenige Betriebe gut miteinander können. Daher gibt es noch immer dieses Bild vom Fleckerlteppich, wo fünf Firmen gleichzeitig in einem Industriegebiet räumen. Oder nebeneinander auf einem Gehsteig.

Weinberger: Wenn wir Winterdienst neu ausschreiben, dann schauen wir schon, wer ihn rechts und links von den von uns betreuten Liegenschaften macht, und bemühen uns auch darum, dass diese Firma, da sie aufgrund der Nähe ja billiger produzieren können müsste, möglichst auch einen entsprechenden Preisvorteil an unseren Kunden weitergibt. Wir versuchen also schon, hier ein entsprechendes Flächenmanagement zu machen, auch wenn es nur sehr kleinteilig ist.

Reinigung aktuell: Gibt es unter den Winterdienstunternehmen eine Tendenz, sich in Gebieten zu konzentrieren?
Bromberger: In Einzelfällen ja. Ein paar große sind sowieso flächendeckend tätig. Leider gibt es aber auch viele neue Betriebe, die nur die letzten drei Winter im Kopf haben und ohne wirklich gerüstet zu sein, in ganz Wien anbieten und Vereinbarungen nicht halten können. Was natürlich dem Ruf der Branche schadet. Im Winterdienstbetrieb ist es ein wesentlicher Unterschied, ob man auch die Nacht über räumt oder nur tagsüber, mit dem Räumfahrzeug dann genauso im Verkehr steckt und es nicht schafft, in einem vernünftigen Zeitrahmen von einem Bezirk in den anderen zu kommen, um die Kunden zu betreuen.

Reinigung aktuell: Wie sollten die Medien Ihrem Wunsch nach mit dem Thema Winterdienst umgehen?
Bromberger: Wichtig wäre eine ehrliche Information darüber, was die Schneeräumbetriebe können, was man für sich und seinen Bereich, abgestimmt auf die Erwartungshaltung, in entsprechenden Leistungspaketen mehr an Leistung dazukaufen kann. Dann – eine ehrliche Information darüber, wo es warum Verzögerungen geben kann, was für wie viel Geld geboten werden kann und wie man sich selbst auf den Winter einstellen sollte. Es ist zum Beispiel kaum bekannt, dass es auch für die öffentlichen Straßen unterschiedliche Wertungskategorien gibt, sogar sieben Stufen in dem so genannten RVS-System (Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen). Demnach kommt eine kleine Nebenstraße der Wertungskategorie 7 eben erst später dran als andere. Wenn die Leute das aber nicht wissen, fragen sie sich natürlich, warum so lange kein Räumdienst in diese Gasse kommt. Ich habe vor einiger Zeit begonnen, Workshops auch für Hausverwaltungen zu machen, und dabei festgestellt, dass etwa 40 Prozent der Teilnehmer vieles vom Winterdienst gar nicht wissen. Hier gibt es sehr viel Nachholbedarf punkto Öffentlichkeitsarbeit.

Weinberger: Wichtig wäre auch darzustellen, dass „verkehrssicher“ nicht unbedingt „Schwarzräumung“ heißt. Wenn man den Asphalt vom Gehsteig sieht, heißt das noch nicht, dass er auch verkehrssicher ist. Diese Erwartungshaltung, dass wirklich schwarzgeräumt sein muss, sollte man wegbekommen. Denn mit einem angemessenen Schuhwerk kann man sich auch sicher bewegen, wenn noch eine Schneeschicht liegt. Ich glaube, dass die Schwarzräumung sogar nachteilig ist, weil die schwarze Oberfläche sich durch Sonneneinstrahlung aufwärmt und es dann zu Glatteisbildungen kommen kann. Da ist eine Schneeschicht auf dem Gehsteig oft sogar rutschhemmender als wenn diese glatt abgezogen wird.

Bromberger: Wobei Schwarzräumung gar nicht verpflichtend ist. Das würde in den meisten Fällen ja auch den Einsatz von relativ viel Chemie erforderlich machen. Es hat sich aber im Denken der Wiener festgesetzt, dass Schnee erst dann geräumt ist, wenn man den Asphalt wieder sieht.

Reinigung aktuell: Braucht es hier nicht eine entsprechende Klärung zwischen den Vertragsparteien?
Bromberger: Unbedingt. Das machen aber nur wenige. Der Winterdienst wird neben der Reinigung und der Grünflächenbetreuung oft nur als Nebenprodukt vergeben. Daher fehlt oft auch die Bereitschaft, sich näher damit auseinanderzusetzen, was der Schneeräumer kann und was man selber konkret will. Hier fehlt es an der präzisen Abstimmung.

Weinberger: Wir dürfen generell bei dem Thema Winterdienst nicht nur von der Schneeentfernung am Gehsteig ausgehen, denn die Anforderungen sind heute auch noch ganz andere. Man hat heute zum Beispiel freiliegende Laubengänge, wo man Schneeeinwehungen hat, offene Gänge zu den Wohnungen, wo die Wohnungstür eigentlich eine Außentür ist. Man hat freistehende Liftanlagen, wo möglicherweise die Türen vereisen können – für die Hausverwaltungen gehört das alles auch zum Thema Winterbetreuung. Und ein Thema, das gerade in den letzten Jahren ein immer größeres geworden ist: die Tauwetterkontrolle. Man hat immer wieder viele Tage mit Taubildung im Traufenblechbereich, untertags tropft es ab und führt in der Nacht zur Glatteisbildung. Das kann viel gefährlicher sein als eine Schneeschicht.

Bromberger: Jedenfalls muss man, wenn man einen möglichst sorglosen Winter haben möchte, dem Schneeräumer genau sagen, was man alles haben will. Es muss auch klar sein, dass diese Schwarzräumung ein sehr intensiver Aufwand ist, der auch viel Nachbetreuung erfordert. Machbar ist für die meisten Schneeräumbetriebe fast alles, es muss nur festgelegt und am Ende auch bezahlt werden.

 

 

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