„Was gemeinsam passt, wird umgesetzt“

Über die ideale Kooperation dreier Institutionen: BREMA, GiP – Generationen in Partnerschaft und HGe-Competence.

Text: Hansjörg Preims

Die GiP GmbH (Generationen in Partnerschaft), vor 10 Jahren von Sonja und Peter Schwarz gegründet, betreibt mit über 400 Mitarbeiter*innen unter anderem mehr als 40 Kinderbetreuungseinrichtungen in der Steiermark und expandiert weiter stark im Raum Graz. Nun wechselte man vor einem Jahr für diese Einrichtungen den Partner für Reinigung und Hygiene und ging eine Partnerschaft mit der Firma BREMA ein. Kennengelernt hatte man sich über die übliche Geschäftsanbahnung. Mag. Bengt Pirker, Leitung Vertrieb und Marketing bei BREMA: „Wir haben uns im Hause GiP vorgestellt als Unternehmen, das seit mehr als 30 Jahren auf dem Hygiene- und Reinigungsmarkt aktiv ist und Kunden speziell im Bereich des Gesundheitswesens betreut bzw. berät und mit allem beliefert, was mit Reinigung und Hygiene im weitesten Sinn zu tun hat. Deshalb haben wir auch kein eingeschränktes, sondern ein komplett offenes Produktportfolio.“ Natürlich gebe es auch Hersteller und Materialien, die man hinsichtlich verschiedener Kriterien empfehle, aber: „Wir sind genauso offen für eine Auswahl anderer Produkte. Genau so haben wir uns bei der GiP vorgestellt und sind dann zusammengekommen – das war die Initialzündung.“

Mix aus günstig, Qualität und Rundum-Service

Mag. Bernhard Seidler, Bereichsleiter Projekt- und Einrichtungsmanagement für die 40 GiP-Standorte in der Steiermark: „Zum einen hat uns das Portfolio sowie das Angebot der Qualität von BREMA überzeugt, zum anderen hat für uns auch der Preis sehr stark für diese Partnerschaft gesprochen. BREMA war auch von Anfang an sehr kooperativ und half sehr professionell und schnell, die Umstellung auf den neuen Anbieter abzuwickeln.“ Und es klappe bis heute sehr gut – „das Rundum-Service von BREMA ist individuell auf unsere Anforderungen und Bedürfnisse abgestimmt.“ Dieser Mix aus günstig, Qualität und kundenorientiertem Rundum-Service habe eindeutig für eine Zusammenarbeit mit BREMA gesprochen. Zudem sei BREMA auch offen dafür gewesen, mit Frau Hannelore Genseberger, MSc, Geschäftsführung der HGe-Competence, Hygiene- und Qualitätsentwicklungs-Consulting, auch eine externe Beratung ins Team zu holen und gemeinsam die richtigen Produkte zu verifizieren.“  Es sei schon eine Besonderheit, dieses spezifische Know how einer externen Expertin auch mit einzubauen und offen zu sein für diese gemeinsame Veränderung. „Das“, so Seidler, „finde ich vorbildlich.“

Intensive Hygiene-Schulungen

Es war denn auch GiP, die Hannelore Genseberger eingeladen hat, Inhouse-Schulungen für alle GiP-Mitarbeiter*innen durchzuführen. „Und zwar“, wie Frau Genseberger betont, „nicht nur so genannte ,Überschriften‘-Schulungen, sondern ein wirklich vertiefter Wissenstransfer mit entsprechend inhaltlichem Umfang. Und natürlich ergeben sich in weiterer Folge aus Schulungen solcher Art neue Themen und Fragen, die ‚hochkommen‘ und auf eine weitere ‚Bearbeitung‘ warten.“ Auf der einen Seite gebe es immer mehr Hygienevorschriften, auf der anderen Seite sei die Ausbildung der Pädagog*innen und Betreuer*innen nicht unbedingt hygienevertiefend ausgerichtet, sondern es stehe natürlich die Pädagogik im Vordergrund. „Die komplexe Thematik der angewandten Hygiene in der Kinderbetreuung zwischen Erfordernis und Angemessenheit an die Frau und den Mann zu bringen, ist natürlich eine Herausforderung. Daraus ist dann die gemeinsame Idee mit der Geschäftsführung von GiP entstanden, für ihre Kinderbetreuungseinrichtungen ein Hygienekonzept zu erarbeiten. Um das Konzept wirksam und praxisorientiert in die Einrichtungen zu integrieren, erfordert dieser Prozess einen entsprechenden Zeitrahmen und laufende Reflexionen, welche gemeinsam mit den Anwender*innen in Qualitätszirkeln durchgeführt werden. So erstreckt sich das Projekt über einen Zeitraum von zwei Jahren. Es gilt, beim Transfer in die Praxis die Mitarbeiter*innen vor Ort ‚Schritt für Schritt‘ zu unterstützen“, erklärt Frau Genseberger. Schließlich beruhe ein Hygienekonzept in der Kinderbetreuung nicht nur auf einem Produkte-Einsatz und einem Reinigungs- und Desinfektionsplan, sondern bedeute, „ein Präventionskonzept zu erbringen, das die Kinder und auch die Mitarbeiter*innen dabei unterstützt, gesund zu bleiben und im Anlassfall bestmöglich reagieren zu können, um auftretende Infektionen rasch zu unterbinden.“ 

Im Juli 2020 starte man – Corona-bedingt verzögert – mit dem operativen Umsetzungsprozess, welcher mit Juni 2021 mit einer Gesamtevaluierung abgeschlossen sein soll. 

Im Rahmen dieses Konzepts kam dann natürlich auch die Verbindung von Frau Genseberger mit BREMA zustande. Und Frau Genseberger betont, ein ‚Produkte-unabhängiges‘ Unternehmen zu sein, welches Kooperationen auf Basis der Qualität des/der einzelnen Anbieter*in eingehe: „Als zertifizierte Qualitätsmanagerin nehme ich Bewertungen von Kooperationspartnern vor, wobei es an erster Stelle immer um die Qualität, zweitens um das Service, drittens um die Liefertreue und viertens um den Umgang mit Problemfeldern geht. Nach diesen Kriterien“, so Genseberger, „bewerte ich, ob ich einen Kooperationspartner ins Boot hole und diesen dem Kunden auch guten Gewissens empfehlen kann.“

So hat sich die Dreier-Kooperation zwischen BREMA, GiP und HGe-Competence entwickelt.

Hygienekonzept mit Praxisbezug

Es sei auch ihr, Gensebergers, Auftrag, Desinfektionsprodukte bezüglich erforderlicher Wirksamkeit und Anwendbarkeit in Kinderbetreuungseinrichtungen fachlich zu prüfen. Und bei dieser fachlichen Prüfung habe sich auch herausgestellt, wie offen die Firma BREMA für Neuerungskonzepte sowie für entsprechende ‚neue‘ Anforderungen und umfassende Serviceleistungen sei. „Zum Beispiel wurde für jede einzelne GiP-Einrichtung je eine Mappe mit den Produktanleitungen sowie Sicherheits-Datenblätter vorbereitet, was nicht selbstverständlich ist für eine Firma, deren Kerngeschäft eigentlich der Verkauf von Produkten ist“, konkretisiert Frau Genseberger. Wenn BREMA Service zusage, werde bis dato auch Service gehalten – das seien ihre Beweggründe für diese Kooperation. Das gemeinsame Hygienekonzept gelte für alle 40 GiP-Häuser, „wobei die Individualitäten der einzelnen Einrichtungen berücksichtigt werden.“ Ganz wesentlich für den Erfolg des Konzeptes ist für die Hygiene-Expertin jedenfalls, „nicht nur das Aufliegen eines Konzeptes, sondern dass es vor Ort, in diesem Fall in den Kinderbetreuungseinrichtungen, von den Mitarbeiter*innen aus Überzeugung gelebt wird.“ Diesen Anspruch gelte es zu sichern. 

Mag. Bengt Pirker: „In Absprache mit Frau Genseberger und dem Auftraggeber wird dieses Hygienekonzept gemeinsam umgesetzt. Und es ist gerade diese Gemeinsamkeit, die ich besonders hervorheben möchte: Es gibt einen Vorschlag von einer Seite, alle drei Kooperationspartner schauen drüber, und wenn es passt, wird es umgesetzt. Wir sind drei Unternehmen, die hier ideal zusammenspielen.“

Philosophien stimmen überein

Als Betreiber von Kinderbetreuungseinrichtungen hat die GiP vom Gesetzgeber, sprich vom Land Steiermark, natürlich auch die gesetzliche Vorgabe, Hygieneschulungen und -fortbildungen in einem gewissen Maß durchzuführen. „Wobei wir aber sicher noch weiter gehen als von den gesetzlichen Vorgaben her notwendig wäre“, sagt Bianca Neumeister, GiP-Geschäftsführung. Und ihre Kollegin Sonia Schwarz von der Geschäftsführung ergänzt: „Es gibt die gesetzlichen Grundlagen, vor allem für die Lebensmittelhygiene, aber der Betreiber ist dann dafür verantwortlich, wie gut er die Mitarbeiter*innen instruiert und die Kinder mit entsprechenden Konzepten präventiv schützt.“

Die Betreuungsstruktur von BREMA für die GiP sieht so aus, dass die GiP-Zentrale durch den Key Account Manager Manuel Krenn betreut wird, die GiP-Kinderbetreuungsstellen vor Ort werden jeweils von den drei Gebietsleiter*innen Anita Köck, Rupert Tobisch und Christian Kocher betreut. Jeder dieser drei hat fix zugewiesene Betreuungsstätten, die er regelmäßig besucht und für die er da ist. „Durch unser ausgezeichnetes Know how im Außendienst und dadurch, dass wir in allen GiP-Kinderbetreuungseinrichtungen vor Ort jeweils eine eigene Betreuung eingesetzt haben, können wir binnen kürzester Zeit Wünsche und Anliegen erfüllen, egal ob es um Produkt-Umstellungen geht oder sonstige Hilfestellungen wie zum Beispiel zu prüfen, ob eine Waschmaschine tatsächlich auch desinfizierend wäscht“, führt Mag. Pirker aus. Und diese Philosophie passt offensichtlich optimal zu jener von GiP: „Unsere Haltung ist, die Mitarbeiter*innen in unseren Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen, um ihnen Sicherheit zu geben. Es geht uns als Betreiber stets darum, dass unsere Mitarbeiter*innen ihre Arbeit möglichst gut machen können, ohne sich über die Qualität in der Hygiene der Einrichtung Gedanken machen zu müssen“, so die beiden Geschäftsführerinnen abschließend.

BREMA, der Reinigungsmarkt

BREMA ist ein steirisches Unternehmen im Privatbesitz, das sich seit mehr als 30 Jahren um Belange der Reinigung, Hygiene und Desinfektion kümmert. Seit jeher war die Devise des Unternehmens die starke Servicierung seiner Kunden mit einem Außendienst, der in den jeweiligen Geschäftsfeldern sehr hohes Know how aufweisen kann. Jedem Kunden ist ein/e Betreuer/in zugeordnet, der/die als Ansprechpartner/in für alle Fragen parat steht. Klarerweise liegt der Schwerpunkt in der Steiermark, in einigen Geschäftsfeldern hat BREMA aber in ganz Österreich Kunden vorzuweisen.

In den letzten 15 Jahren haben sich für BREMA folgende Geschäftsfelder herauskristallisiert: 

Gesundheitswesen: Hier liefert BREMA alles, was mit Desinfektion, Reinigung, Küchen- und Wäschereibetrieb im Zusammenhang steht, und ist genauso Berater und Problemlöser vor Ort. Zu den Kunden zählen hier Krankenanstalten, Rehabilitationskliniken, Pflegeheime und Arztpraxen, wobei bei Vorhandensein immer in enger Abstimmung mit der jeweiligen Hygienefachkraft gearbeitet wird. 

Kinderbetreuungs- und Bildungswesen: Hier werden Kinderkrippen- und Kindergartengruppen, Volkschulen und höhere Schulen als Kunden hinsichtlich Reinigung, Hygiene und Desinfektion beliefert und beraten.

Industrie: Hier ist BREMA Lieferant für sämtliche in Produktion und Instandhaltung benötigten Verbrauchsmaterialien, die mit Desinfektion, Hygiene oder im weitesten Sinn mit Reinigung zu tun haben. Von der Oberflächendesinfektion für die Produktion bis zur gesamten Ausstattung für den Waschraum.

Gewerbliche Küche: BREMA beliefert, berät und serviciert hier die Kunden mit allem, was eine gewerbliche Küche zum Funktionieren braucht und mit Hygiene oder Reinigung zu tun hat: Oberflächendesinfektion, Geschirrspülmittel (inkl. Dosieranlagen), Reinigungsmittel und Zubehör, Reinigungspläne, etc. Auch werden MitarbeiterInnen von uns bei Bedarf gemäß der Richtlinien HACCP geschult. 

Gewerbliche Wäscherei: Hier liefert und berät BREMA über alles, was eine gewerbliche Wäscherei zum Funktionieren braucht: Waschmittel, Dosieranlagen (auch IT basiert), Desinfektionen, Aufbereitung von Moppsystemen mit Desinfektion oder Reinigungsmitteln, etc. 

Allgemeine Reinigung: BREMA beliefert Reinigungsunternehmen mit den Produkten, die sie für die Arbeit bei ihren Kunden brauchen. Beliefert werden Unternehmen jeglicher Branche mit Reinigungsmaterialien und Waschraum-Artikeln wie Spendern, Hand- und WC Papier, Seife, Raumduft, etc.

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