Service in Zeiten der Digitalisierung

Peter Edelmayer

Peter Edelmayer

Viele Unternehmen in unserer Branche tragen das Wort „Service“ bereits im Namen. Nicht von ungefähr, denn neben unserer fachlichen Expertise bildet das gebotene Service einen entscheidenden Faktor für die Qualität unserer Dienstleistungen. „One face to the customer“ ist dabei ein bewährtes Prinzip – eine Immobilie ist aufgrund der unterschiedlichen Fachbereiche, die koordiniert werden müssen, hochkomplex. Diese Komplexität verringern Multidienstleister wie Dussmann Service, da unsere Kunden mit uns einen Ansprechpartner für alle Bereiche haben. Dies ist sozusagen eine „analoge“ Anforderung an unser Service. Doch längst schon setzen wir uns mit den digitalen Möglichkeiten auseinander, die den Service tiefgreifend verändert haben und noch verändern werden. 

Dank digitaler Technologien können wir unsere Services nicht nur genauer an den jeweiligen Kunden anpassen, sondern diese individualisierten Dienstleistungen unter anderem zeitlich punktgenau auf den Bedarf abstimmen. Möglich machen das vernetzte Sensoren, zum Beispiel in Sanitär-Bereichen. Sie messen die Frequenz – gereinigt wird erst, wenn eine mit dem Kunden vereinbarte Anzahl an Benutzern erreicht wird. Roboter spielen unsere Mitarbeiter von anstrengenden Routine-Tätigkeiten frei: Während der Roboter systematisch und autonom die Fläche abfährt und reinigt, kümmert sich die Reinigungskraft um kleinflächige Einheiten – die Kombination von Automation und manueller Reinigung ermöglicht neben einem höheren Qualitätsgrad auch eine wirtschaftliche Optimierung. 

Auch im Sicherheitsdienst übernehmen digitale Tools bereits eine Vielzahl an Aufgaben und erhöhen aufgrund ihrer Genauigkeit das Sicherheitsniveau. Bei der mobilen Videoüberwachung und Arealsicherung erfassen virtuelle Sensorzäune und High-Speed Domekameras zuverlässig unbefugtes Eindringen. Unterstützt von Drohnen sind diese Systeme bestens geeignet für unübersichtliche Objekte oder Objekte, deren Umgebung sich permanent verändert. Damit lassen sich die Kosten für die Sicherheit um bis zu 60 Prozent senken – sie bieten neben vollem Schutz auch hohe Wirtschaftlichkeit.

Wohl kaum eine unserer Dienstleistungen ist so eng mit Service verknüpft wie die Verpflegung. Auch hier unterstützen uns neue Technologien dabei, den Service noch weiter zu verbessern. Die Gäste bestellen via App und werden täglich mittels QR-Code zur Qualität der Speisen befragt. In Betriebsrestaurants bezahlen sie bald Speisen und Getränke automatisch. Das ermöglicht „E-plate – the easy & smart gastro solution“, eine neue Lösung für die Systemgastronomie, die Dussmann Service gerade auf den Markt gebracht hat. Sie nutzt die radio-frequency identification, kurz RFID-Technik. Jedes Geschirr ist mit einem RFID-Chip versehen und erkennt dadurch, welche Speise auf dem Teller ist und wieviel sie kostet. Damit wird der Aufwand an der Kasse reduziert: Den Gästen bleibt mehr Zeit für entspanntes Essen und den Mitarbeitern des Restaurants für andere Aufgaben.

Doch längst geht es nicht mehr nur um die neue „Hardware“, die wir einsetzen. Sondern um die Daten, die wir mit dem Einsatz dieser Technologien generieren. Zukünftig werden Themen wie BIM (Building Information Modelling), IoT und KI eine immer größere Rolle bei der Bewirtschaftung und Vernetzung von Gebäuden und Dienstleistern spielen. Die Auswertung dieser Daten ermöglicht insbesondere bei der technischen Wartung und Instandhaltung raschere und zielgerichtetere Eingriffe – auch über Fernwartungen – und mittelfristig entsprechende Einsparungen. Höhere Kundenzufriedenheit und Preisoptimierungen stehen dabei im Fokus.

All diesen Innovationen ist gemeinsam, dass sie unsere Mitarbeiter entlasten und diese dadurch mehr Zeit haben, sich unseren Kunden persönlich zuzuwenden. Denn Kundennähe und rasches Agieren werden weiterhin unseren hohen Servicegrad definieren.

Mag. Peter Edelmayer ist Geschäftsführer von Dussmann Service Österreich
www.dussmann.at

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