Reinigung im restauratorischen Sinne

KÄRCHER unterstützt als Sponsoring-Tätigkeit die Reinigung des Vierungsturms der Wiener Votivkirche

Kärcher engagiert sich im Rahmen eines eigens gegründeten Kultur-Sponsoring-Programms für die Erhaltung von Kulturdenkmälern und anderen herausragenden Immobilien. Die Objekte werden unter Einsatz von Kärcher-Geräten und Know-how schonend von oberflächenschädlichen Ablagerungen und Schmutz befreit.
So soll auch der Vierungsturm der Wiener Votivkirche, eines der bedeutendsten neogotischen Sakralbauwerke der Welt, mittels Kärcher-Produkten im restauratorischen Sinne gereinigt werden. Kärcher wird als Sponsoring-Tätigkeit die Reinigung dieses Objekts unterstützen durch:

  • Beratung für die möglichst substanzschonende Entfernung der Verschmutzungen im vereinbarten Ausmaß,
  • kostenloses Zurverfügungstellen der benötigten Reinigungsgeräte (Ice-Blaster),
  • Übernahme der anfallenden Kosten des benötigten Trockeneises.

Wirtschaftliches und schonendes Trockeneis-Strahlverfahren

Für die wirtschaftliche und gleichzeitig schonende Reinigung verschiedenster Oberflächen hat sich das Trockeneis-Strahlverfahren bewährt. Da es korrosionsfrei und kaum abrasiv ist, eignet es sich auch für die Bearbeitung sehr empfindlicher Materialien und entfernt unter anderem Öle, Fette, Klebstoffe, Bindemittel, Silikone und Lacke.
Beim Trockeneisstrahlen werden so genannte Trockeneispellets aus verfestigtem, -79 °C kaltem CO2-Schnee auf bis zu Schallgeschwindigkeit beschleunigt. Wenn sie auf die Verschmutzung treffen, bewirken die Temperaturdifferenz und die kinetische Energie, dass sie versprödet und aufbricht. Nachfolgende Partikel dringen in die Risse ein und sublimieren dort vom festen Aggregatzustand in den gasförmigen. Dies ist mit einer Volumenvergrößerung um den Faktor 700 verbunden; der Schmutz wird mikroskopisch abgesprengt. Maschinen, Formen, Fließbänder, Werkzeuge und Produktionsanlagen lassen sich auf diese Weise an Ort und Stelle reinigen. Eine Demontage ist in der Regel nicht erforderlich – das bedeutet kurze Stillstandzeiten. Da das Gerät zudem ohne Chemie arbeitet und sich das Strahlmedium buchstäblich in Luft auflöst, entfällt auch dessen Entsorgung.
Als Drittpartner wird die Wiener Bauspenglerei Sukup-Grötzer, deren Hauptarbeitsgebiet Sanierungen an sakralen und denkmalgeschützten Gebäuden betrifft, die Reinigungsarbeiten an der Votivkirche unter sehr schwierigen Umständen durchführen. Dabei werden nicht nur Spenglerarbeiten, sondern auch Mauerwerkssanierungen, Dachdecker- und Zimmermannsarbeiten sowie die Anfertigung von Turmschmuck und Blattvergoldungen ausgeführt. Die Tätigkeiten werden entweder mit Gerüst oder gerüstlos mittels Seilzugangsmethode ausgeführt.

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