Nachhaltigkeit

Branchenvertreter über Aspekte der Nachhaltigkeit, die in der Reinigung besonders wichtig und auch umsetzbar sind.

Ganzheitliche Perspektive

Gerhard Wildner, WISAG

Gerhard Wildner, WISAG

Kunden erwarten sich von einem FM- oder Reinigungs-Dienstleister geringere Betriebskosten, eine längere Lebensdauer der Immobilien und einen höheren Wiederverkaufswert. Sie setzen Nachhaltigkeit und die Verwendung ökologischer Betriebsmittel bereits als selbstverständlich voraus. Das hat der WISAG Nachhaltigkeitsradar 2014, an dem 160 Experten teilgenommen haben, ergeben. Das zeigt: Die Kunden haben klare Vorstellungen und sie fordern diese vom Markt ein. Wir reagieren darauf mit mehr Diversität und maßgeschneiderten Konzepten, die die Reinigung, das Facility Management und die Gebäudetechnik umfassen. Der Kunde erarbeitet mit nur einem WISAG-Ansprechpartner ein Konzept für seine Immobilie. Dank eines großen Netzes an gut ausgebildeten Mitarbeitern können wir zusätzlich Synergien schaffen. Mit unserer ganzheitlichen Perspektive sind wir in der Lage, für den Kunden nachhaltig zu wirtschaften und Ressourcen einzusparen.

Nachhaltigkeit, weil …

Mario Reichel, Blitz Blank

Mario Reichel, Blitz Blank

Nachhaltigkeit ist für Blitz Blank ein wichtiger Faktor – sowohl strategisch als auch im Tagesgeschäft. Sie beeinflusst wirtschaftliche Entscheidungen, Maßnahmen, bei denen es um das Wohl der Mitarbeiter geht und natürlich um umweltrelevante Themen. Nur durch nachhaltiges Wirtschaften kann man langfristig erfolgreich sein. Und deshalb leben wir dies unseren Mitarbeitern aktiv vor. Vermutlich auch ein Grund für unser heuriges 80-Jahre-
Jubiläum.

Darüber hinaus betrachtet Blitz Blank Umweltschutz als eine Selbstverständlichkeit. Dazu sind wir unseren Kindern verpflichtet. Unser Credo lautet: Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen!

Regionalität bei Auftragsvergabe

Dr. Matthias Thaler,  Maschinenring

Dr. Matthias Thaler,
Maschinenring

Als nachhaltiger Reinigungsdienstleister ist der Maschinenring immer in der Nähe seiner Kunden und Mitarbeiter. Mit 86 Standorten in Österreich erreichen Kunden und Mitarbeiter die zu betreuenden Objekte innerhalb kürzester Zeit. Für unsere Kunden, wie die Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH, spielte die Regionalität bei der Auftragsvergabe eine entscheidende Rolle. Auch hier kommen unsere eingesetzten Reinigungsprofis aus der Nachbarschaft – eine Mitarbeiterin quert nur die Straße, um zur Arbeit zu kommen – und reduzieren unseren ökologischen Fußabdruck. Qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter, die ihre Arbeit professionell und ressourcensparend durchführen, sorgen für eine umweltschonende Reinigung. Auf Basis dieses nachhaltig wirtschaftlichen Handelns erfüllen wir langfristig unsere wichtige Rolle als ländlicher Arbeitgeber in allen Regionen Österreichs.

Verpflichtendes Handlungsprinzip

Matthias Herold, Dr. Sasse

Matthias Herold, Dr. Sasse

Das Thema Nachhaltigkeit ist bei der Sasse-Unternehmensgruppe auf allen Führungs- und Arbeitsebenen ein verpflichtendes Handlungsprinzip. Dabei übernehmen die Führungskräfte eine wichtige Vorbildrolle mit dem Ziel, nachhaltiges Handeln in unserem wirtschaftlichen Umfeld in die operativen Ebenen weiter zu geben. Die gesteckten Rahmenbedingungen konzentrieren sich dabei auf ökologisches, ökonomisches und soziales Verhalten. Neben den Reinigungsmitteln spielen zwei weitere Parameter eine entscheidende Rolle: das Personal und die Prozessstruktur. Unterweisungen, Schulungen und Weiterbildung sind wichtige Faktoren, die ein nachhaltiges Agieren bei unseren Kunden sichern. Eine zielführend strukturierte Prozesslandschaft, z.B. in Form eines QM-Systems, gewährleistet eine zukunftsorientierte und wertschöpfende Kundenbeziehung. Dabei garantiert eine ausgewogene Kommunikationsarchitektur, dass der Informationsfluss und Kontrollen auf allen Ebenen sicher gestellt sind.

Billig bringt langfristig Ärger

Franz J. Astleithner,  fabachem Astleithner GmbH

Franz J. Astleithner,
fabachem Astleithner GmbH

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. Nach diesem Motto zu handeln ist die vordringliche Aufgabe eines Reinigungsunternehmens, um langfristig erfolgreich zu sein! Im Sinne der Ökobilanz werden Produkte und Tätigkeiten auf ihre Umweltwirkung in Bezug auf die Lebensdauer versucht umzusetzen. Im Rahmen der Nachhaltigkeit werden Produkte hin zu einer positiven Ökobilanz optimiert. Unternehmen nutzen für ihre Kundenbindung als Verkaufsargument die Nachhaltigkeit. Jedoch macht der Anteil an Produkten und Arbeiten, die mit einer „lebenslangen Garantie“ als Vorteil werben, nur einen geringen Prozentsatz aus.

Speziell im Bereich der Reinigung gilt: Der Ärger über die schlechte Qualität und den anschließenden Mehraufwand währt weit länger als die Freude über den billigen Preis!

Nachhaltigkeit und Kalkulation

Helmut Wagner, LIM-Stv. Tirol

Helmut Wagner, LIM-Stv. Tirol

Welchem verantwortungsvollen Dienstgeber ist der Schutz der Umwelt und der Dienstnehmer kein zentrales Anliegen? Ein weiterer wesentlicher Faktor ist der Schutz der zu reinigenden Flächen und Materialien. Dies setzt die Auswahl und den richtigen und fachlich sinnvollen Einsatz von Chemie, Maschinen und Geräten voraus. Und dies wiederum erfordert eine fundierte Ausbildung und regelmäßig zu wiederholende Schulungen der Mitarbeiter. Daher werden auf Initiative der Landesinnung Tirol mit Hilfe des WIFI Tirol seit Jahren entsprechende Kurse für die Lehrabschluss- und Meisterprüfung abgehalten.

Da alle diese Schritte zu Verbesserungen im Bereich Nachhaltigkeit natürlich auch Geld kosten, ist eine entsprechende Kalkulation der Angebote und die angemessene Berücksichtigung dieser Faktoren durch den Kunden eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung. Unsere Innung ist daher seit Jahren bemüht,  öffentliche Auftraggeber dahingehend zu sensibilisieren, und berät die zuständigen Stellen über die durch ein entsprechend nachhaltiges Handeln entstehenden Kosten, die in den Angeboten an diese vergebenden Stellen auch ihren Niederschlag finden. Das Ziel der Landes­innung ist, dass diese Investitionen von anbietenden Betrieben auch bei den Vergaben Berücksichtigung finden sollen. Dieses Verhalten sollte sich in der Folge, wo dies noch nicht der Fall ist, auch auf den nicht öffentlichen Sektor auswirken.

Mit gut ausgebildeten Mitarbeitern

Gerhard Komarek, Sigron

Gerhard Komarek, Sigron

Einer der wichtigsten Punkte in der Reinigung ist ein sparsamer und zielgerechter Einsatz von Reinigungschemie. Die Verwendung von Dosierhilfen und automatischen Dosieranlagen ermöglicht es, die richtige Menge an Chemie heranzuziehen, die notwendig ist, um ein perfektes Reinigungsergebnis zu erzielen und eine Überdosierung zu verhindern. Ergänzend dazu sind die Kenntnisse über den sachgemäßen Einsatz der Reinigungsmittel und die Empfindlichkeiten verschiedenster Oberflächen unbedingt erforderlich.

Der Einsatz von umweltgerechten und umweltschonenden „öko-zertifizierten“ Reinigungsmitteln ist neben der Verwendung von energieeffizienten Maschinen und Geräten ein wesentlicher Aspekt der Nachhaltigkeit in der Reinigung. Diese Maßnahmen werden durch Schulungen der MitarbeiterInnen unterstützt, die kompetent  durch eine sinnvolle Anwendung von Reinigungsmitteln „Chemie“ einsparen und dadurch auch Kosten senken. Gut ausgebildete MitarbeiterInnen gewährleisten auch einen professionellen Umgang mit Maschinen und Geräten und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Fixum in der Geschäftsphilosophie

Erich Steinreiber, ISS

Erich Steinreiber, ISS

ISS ist als ein nach EMAS validiertes Unternehmen gesamtheitlich nachhaltig aufgestellt. Für uns ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Begriff, sondern wir sehen sie als Sprache, die beherrscht werden muss, damit das Unternehmen konkurrenzfähig und erfolgreich bleiben kann. In Zeiten der Neo-Ökologie sehen wir Nachhaltigkeit als Fixum in unserer Geschäftsphilosophie. In der Reinigung heißt das bei uns: Korrekte Dosierung optimiert u.a. durch Vortränkgeräte, zertifizierte Reinigungsmittel und GreenCare-Chemie mit Öko-Label und bedarfsorientierte Reinigung anstatt unflexibler, starrer Reinigungszyklen. Tagesreinigung reduziert den nächtlichen Energieverbrauch und ermöglicht den Mitarbeitern ein besseres Familienleben mit normalen Tagesarbeitszeiten. Das „Sichtbarmachen“ der Reinigungskraft hilft, die Wertschätzung zu verbessern und das Wohlgefühl der Reinigungskraft zu steigern. Zusätzlich reduzieren optimierte Routen, Lagerstrategien und Fahrgemeinschaften für Mitarbeiter die Umweltbelastung bei der Logistik. Wir unterstützen unsere Kunden auch bei der Mülltrennung und -vermeidung, und fördern so Recycling und reduzieren Restmüllkosten.  Im sanitären Bereich reduzieren wir den Wasserverbrauch durch Kurzspültasten und wasserlose Urinale mit patentierter Geruchskontrolle und biologischer Urinsteinreduktion.

Für zukünftige Generationen

Michael Freitag, Sodexo

Michael Freitag, Sodexo

In dem Nachhaltigkeitsplan „Better Tomorrow“ hat Sodexo Handlungsverpflichtungen definiert, die wir für unsere Interes­sen­sgruppen als signifikant identifiziert haben. Die Umsetzung der Maßnahmen in den Prioritäten Gesundheit und Wohlbefinden, Gemeinden sowie Arbeitgeber und Umwelt wird überwacht und der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsentwicklung zugeführt. Im Bereich Reinigung achten wir auf Maschinen und Geräte, die besonders umweltverträglich und leise sind sowie mit recyclingfähigen Bauteilen ausgestattet wurden. Zusätzlich garantieren die angewendeten Dosiersysteme und -hilfen einen optimalen Einsatz von Reinigungsmitteln. Wir arbeiten mit grünen Produktlinien in der Reinigungschemie, reduzieren deren Verbrauch und sorgen für eine professionelle Lagerung. Beim Fuhrpark werden neueste Motorentechniken sowie die Umweltlinien der Produzenten berücksichtigt. Darüber hinaus fördern wir aktiv die Mitarbeitermobiliät, führen Spritspartrainings durch und bilden Fahrgemeinschaften.

Unsere Zertifizierungen im Bereich Nachhaltigkeit reichen von beispielsweise EMAS und Ökoprofi bis hin zu Auszeichnungen im Bereich Gesellschaft und Mitarbeiter wie zum Beispiel Best Employer.

Wir sehen es als beiderseitige Pflicht von Dienstleister und Auftraggeber, einen nachhaltigen Beitrag für die Entwicklung zukünftiger Generationen zu leisten.

Für ein „Fair-Trade“-Siegel

Mag. Peter Fiedler,  ASSA Objektservice

Mag. Peter Fiedler,
ASSA Objektservice

Wer denkt, dass das Konzept der Nachhaltigkeit ein neues ist, der irrt! Der erste Gebrauch in deutscher Sprache im heutigen Sinne war nachweislich bereits 1713! Wer denkt, dass Nachhaltigkeit, also der langfristig angelegte verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen, ein heute weitverbreitet gelebtes Konzept ist, der irrt leider genauso.

Nachhaltigkeit ist gerade in unserer Branche so unglaublich wichtig. Seit einigen Jahren gibt es kaum einen namhaften Hersteller, der sich in der Chemieproduktion nicht auch eine umweltfreundliche Produktlinie aufgebaut hat. Vielmals verfehlt diese Maßnahme, die in der Branche scheinbar nur langsam angenommen wurde, aber ihren Sinn, da die richtige Anwendung nicht ausreichend geschult wird. Wasserverbrauch, Stromverbrauch, der Einsatz anderer zur Verfügung stehender Methoden, der sparsame Einsatz von Kunststoffen (Plastiksäcke) lassen noch einige Wege offen, unsere Tätigkeit nachhaltiger zu gestalten. Der ökologische Gedanke wird noch zu wenig berücksichtigt!

Aber neben den offensichtlichen Bereichen gehört Nachhaltigkeit auch breiter gesehen: Wir brauchen ein „Fair-Trade“-Siegel in der Reinigung! Das Konzept ließe sich hervorragend übertragen!

Nachhaltigkeit bezieht alle ein

Dr. Roland Singer,  ASSA Objektservice

Dr. Roland Singer,
ASSA Objektservice

An allen Ecken hört man das Wort Nachhaltigkeit, aber kaum jemand setzt sich damit auseinander, was überhaupt gemeint sein könnte. Vielfach wird der wesentliche Aspekt der Verantwortung aus dem Kalkül gelassen. Es reicht nicht, sich mit umweltfreundlichen Produkten auseinanderzusetzen und diese im Alltag einzubauen, es geht unter anderem auch darum, dass man sich um die wichtigste Ressource, unsere Mitarbeiter, bemüht, also auch die soziale Verantwortung wahrnimmt. Die Tendenz, die Mitarbeiter immer mehr zu (über)fordern und auszunutzen, ist leider offensichtlich, und dabei wird oft vergessen, dass es um unsere wichtigsten Botschafter, die beim Kunden, geht und um die Leute, die die Arbeit auch erledigen! Auch die immer kurzfristiger werdenden Auftragskonzepte widerstreben dem Prinzip der nachhaltigen, auf Langlebigkeit ausgelegten, verantwortungsvollen Nutzung von Immobilien und dem fairen Umgang mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern. Vertragsdauern mit einem Jahr, Internetauktionen und andere Mittel lassen die Fairness und Effizienz auf der Stecke bleiben. Damit das Leben von Nachhaltigkeit ermöglicht wird, sollte verantwortungsvolles Handeln gefördert werden!

Modernste Reinigungstechnik

Mag. Peter Edelmayer,  Dussmann Service Österreich

Mag. Peter Edelmayer,
Dussmann Service Österreich

Dussmann Service Österreich ist seit Langem darauf bedacht, nachhaltig und umweltschonend zu wirtschaften. Insbesondere in der Reinigung kann Nachhaltigkeit im ökologischen, sozialen und ökonomischen Sinn zum Beispiel dank modernster Reinigungstechnik umgesetzt werden. Unsere innovativen und sehr effizienten Reinigungsmaschinen kommen mit weniger oder sogar gänzlich ohne Reinigungschemie aus, sparen Wasser und nicht zuletzt auch Zeit – und erzielen bessere Resultate als herkömmliche Maschinen. Bis 2018 werden wir 95 % der Sauger gegen ein umweltfreundliches Modell austauschen, das bei gleicher Saugleistung 40 % weniger Strom verbraucht und einen um 70 % geringeren Geräuschpegel verursacht. Das geringe Gewicht von 6,6 kg ermöglicht den Mitarbeitern zudem ein rückenschonendes Arbeiten. Die Arbeitsabläufe gestalten wir nachhaltiger, indem wir auf ein 1-stufiges Wischverfahren mit vorkonditionierten Reinigungstextilien umstellen. Was die Reinigungsmittel betrifft, werden wir vermehrt Hoch- und Ultrahochkonzentrate einsetzen, die von speziellen Anlagen genauestens dosiert werden.

Langfristige Werte

Christoph Kasslatter, Markas

Christoph Kasslatter, Markas

Umweltschutz und nachhaltiges Handeln sind heute zentrale wirtschaftspolitische Themen. Es ist ein klarer Auftrag an alle Unternehmen, sich dieser Verantwortung gegenüber MitarbeiterInnen, Handelspartnern sowie dem Gemeinwesen zu stellen. Es ist aber auch eine wichtige Verantwortung von Markas, den Kunden Dienstleistungen nach höchsten Qualitätsstandards bei möglichst geringer Umweltbelastung zu garantieren. So sehen die Grundsätze der Markas-Umweltpolitik vor, Umweltleistungen ständig zu verbessern, Mit­ar­bei­ter­­Innen zu motivieren und laufend zu schulen, den Ressourcenverbrauch zu minimieren, bei der Beschaffung von Gütern auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit zu achten und Abfall zu vermeiden. Markas hat schon im Jahr 2006 das bestehende Qualitätsmanagement-System nach ISO 9001 um Arbeitssicherheit (OHSAS 18001), Umweltmanagement (ISO 14001) und EMAS erweitert. Auch hat Markas den ökologischen Fußabdruck der Reinigungsdienstleistung (Carbon Footprint) erhoben sowie die Ökologische Produkterklärung (EPD) für einige Reinigungsmaterialen durchgeführt. Auch bei der Auswahl der verwendeten Reinigungschemie wird verstärkt auf Umweltetiketten wie Ecolabel, Nordic Swan oder Craddle to Craddle gesetzt. Als Familienunternehmen hat sich Markas dazu verpflichtet, langfristige Werte zu leben, sprich: im Einklang mit Gesellschaft.

Viele Einflussfaktoren

Thomas Dittrich, Reiwag

Thomas Dittrich, Reiwag

Nachhaltige und wertbeständige Reinigung hat bei REIWAG seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Allerdings sind hier mehrere Faktoren relevant. Neben dem Einsatz umweltverträglicher Reinigungschemie und entsprechender Dosierung haben auch die angemessene Reinigungsfrequenz der laufenden Reinigung, speziell aber auch die Intervalle von Zwischen- und Grundreinigungen einen hohen Einfluss. Gerade der Dosierung kommt hier besondere Bedeutung zu, da Reinigungskräfte oftmals  erst überzeugt werden müssen, dass zu hohe Dosierung keine Vorteile bringt, sondern häufig auch zu optisch erkennbarer Beeinträchtigung führt.

Grundlage ist aber, dass dem Dienstleister die jeweiligen Belagsarten und Pflegeanleitungen bekannt sind und ein darauf basierender Organisations- und Ablaufplan ausgearbeitet wird, welcher die Basis für die Schulung der Mitarbeiter ist. Bei REIWAG sind alle verbundenen Prozesse (Ersterhebung,  Ablaufplan, Materialbereitstellung) im Qualitätsmanagement definiert.

Nachhaltigkeit – eine Gesamtverantwortung

Patrick Scheck, Josef &  Theresia KLING GmbH & Co KG

Patrick Scheck, Josef &
Theresia KLING GmbH & Co KG

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird immer noch vorrangig unter dem Aspekt der Ökologie gesehen. Dienstleister, Chemielieferanten und nicht zuletzt Auftraggeber haben sich in den letzten Jahren damit beschäftigt, die Anwendung so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Leider ist bei dieser Betrachtungsweise die soziale Verantwortung als Unternehmen ein wenig zu kurz gekommen.

Dieses Thema ist jedoch gerade in einer Branche, welche leider immer noch zu oft als jene angesehen wird, die von Jedermann gemacht werden kann und wo Mitarbeiter zu Dumpingpreisen arbeiten müssen, essenziell. Nicht zuletzt nach Einführung dahingehender Zertifizierungen wie CSR und ONR192500 kann die Umsetzung einhelliger Richtlinien auch bewiesen werden. Auftraggeber haben dadurch auch die Gewissheit, Unternehmen zu beschäftigen, die das Thema der sozialen Verantwortung gegenüber seinen MitarbeiterInnen ernst nehmen und so auch nachhaltig handeln.

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