Hochdruckreiniger

Text Martin Lutz

Einsatzgebiete

Die Hochdruckreinigung ist eine sehr rationelle Methode, um feuchtigkeitsunempfindliche Oberflächen (vorrangig senkrechte Flächen) zu reinigen. Welche Art von Hochdruckreiniger benötigt wird, ist abhängig von der Einsatzart, -dauer und -häufigkeit. Der Einsatzbereich ist sehr vielseitig. Am meisten verbreitet sind Kaltwassergeräte. Des Weiteren gibt es Heißwassergeräte und stationäre Anlagen, die jedoch nach dem gleichen Prinzip arbeiten.

Hochdruckreiniger werden eingesetzt zur:

  • Fahrzeugenreinigung,
  • Sanitärraumreinigung,
  • Reinigung in lebensmittelverarbeitenden Betrieben,
  • Industriereinigung,
  • Terrassenreinigung,
  • Reinigung von Verkehrsflächen,
  • Fassadenreinigung
  • Lackierstraßen
  • Rohrleitungen etc.

Entscheidungskriterien

Das Prinzip der Schmutzentfernung mit einem Hochdruckreiniger basiert auf der Bewegungsenergie des ausgestoßenen Wassers. In erster Linie wird diese von der Durchflussmenge und Durchflussgeschwindigkeit bestimmt. Diese Faktoren werden vorrangig durch die Leistungsfähigkeit der Pumpe, aber auch durch die Düsengeometrie, die Arbeitsentfernung und den Aufprallwinkel des Wassers beeinflusst. Neben der Möglichkeit des Reinigungsmitteleinsatzes kann bei Heißwassergeräten zusätzlich die Temperatur des Wassers die Schmutzablösung unterstützen. Je nach Einsatzgebiet werden die Geräte elektrisch oder mit Verbrennungsmotor (Benzin/ Diesel) betrieben.

Technische Daten:

  • Anschlussleistung [kW]
  • Fördermenge [l/h]
  • Arbeitsdruck [g/cm²]
  • Reinigungsmitteltank ([l]
  • Max. Zulauftemperatur [°C]
  • Geräuschemission [dB(A)]
  • Maschinengewicht [kg]
  • Abmessungen [mm]

Sonstige wichtige Ausstattungsmerkmale:

  • Kabellänge bei elektrisch betriebenen Geräten
  • Schlauchlänge
  • Schlauchaufwicklungstrommel bzw. Hochdruckschlauchhaspel
  • Handlichkeit bei der Bedienung/Bedienungselemente
  • Zubehör und Einsatzgebiete (weitere Strahlrohre, Bodenreinigungsaggregate, Zubehör zum Niederdruckstrahlen, spezielle Düsen wie Rotordüse (Dreckfräse), Rohrreinigungsdüsen, Schaumerzeugerdüsen etc.)
  • Handlichkeit bei Montage und Demontage des Zubehörs
  • Beständigkeit gegenüber Wasser, Chemikalien, Stößen, etc.
  • Transportfreundlichkeit (z. B. stabile überstehende Räder für Überwindung von Stufen)
  • Enthärter zur Vermeidung von Verkalkungen
  • Chemieinjektor mit Ansaugschlauch
  • Dosierhahn
  • Verteiler (damit gleichzeitig mit mehreren Strahlrohren gearbeitet werden kann)
  • Unterbringung von Zubehör
  • Lagermöglichkeit
  • Rüstzeiten (Anschlüsse herstellen, Reinigung etc.)
  • Lieferantenleistungen (Garantie, Service, etc.)

Arbeitssicherheit

  • Prüfzeichen (GS, CE, VDE)
  • EU-Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler
  • Angaben zur Schutzart des Gehäuses (IP-Code), z. B. IP X5 – Schutz gegenüber Strahlwasser
  • Geräte- und Pumpenschutz
  • Regulierbarer Druck und Wasser­menge
  • verwindungsfreie Druckschläuche mit drehbarer Lagerung
  • schwingungsarme Lagerung des Gerätes bei immobilen Geräten
  • Strahlrohr mit ergonomischem Griff und Abschaltautomatik

 

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