Ergonomie am Arbeitsplatz

Mit neuer Haubenautomatik von Meiko

Das Geschirrspülen mit einer Haubenmaschine fordert das Bedienpersonal besonders heraus. „Offensichtlich hat sich die gesamte Branche darauf verständigt, dass man Haubenmaschinen händisch mit einem Bügel öffnet und schließt“, sagt Herbert Kregl, GF Meiko Austria. Dabei befinde sich der eigentliche Arbeitsplatz gar nicht einmal frontal vor der Maschine, sondern daneben – beim Vorspülbecken.
Meiko hat nun den „Arbeitsplatz Haubenmaschine“ dahingehend erforscht, wie sich durch eine ergonomische Gestaltung Arbeitsausfälle reduzieren lassen. Die Lösung liegt in einer einzigartigen Haubenautomatik: Die Spülmaschine wurde um die Haubenautomatik herum gebaut, das heißt, die Haubenautomatik ist serienmäßiger Bestandteil. „Mit dieser Entwicklungsvorgabe wurde ein technischer Lösungsansatz möglich, der das Produkt nur unwesentlich verteuert“, so Kregl. Die Haube schließt automatisch, wenn ein Korb eingeschoben wird, die Haube öffnet automatisch, wenn der Spülgang fertig ist. Das Bediendisplay mit Fortschrittskontrolle ist seitlich in Augenhöhe fix angeordnet. Somit hat das Spülpersonal jederzeit, auch Meter entfernt bei anderen Tätigkeiten, volle Kontrolle über den Betriebszustand.
Kregl: „Kunden berichten von 30 Minuten Einsparungen pro Tag. Für mich als Betriebswirt heißt das, Amortisation unter einem Jahr. Und als Maschinenbauer überzeugen mich die 60 Monate Gewährleistung vom Werk auf alle Teile der Haubenautomatik. 150 Mal und mehr am Tag die Haube hochstemmen und wieder runterziehen – das entfällt.“ Die seitlichen, blauen Griffe an der Haube seien eigentlich gar nicht mehr notwendig. Im Falle des Falles dienten diese als Notbetätigung, die trotz angeflanschten Antriebs erstaunlich leicht von der Hand gehe. Vielmehr stünden die Griffe für das von Meiko erfundene ‚Blaue Bedienkonzept‘: „Nur  blaue Display- Funktionen sind aktiv, nur blaue Teile der Spülmaschine sind zu betätigen bzw. zu reinigen.“

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