„Ein Glücksfall“

Seit sechs Jahren überzeugt die Grazer Brema Handelsges.m.b.H. im neu errichteten Rehabilitationszentrum der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) im steirischen Luftkurort St. Radegund mit ihrem effizienten Reinigungskonzept. 

Text: Hansjörg Preims

Im Jahr 2013 wurde mit dem Neubau des Rehabilitationszentrums St. Radegund der PVA am Fuße des Grazer Hausberges Schöckl eines der modernsten Rehabilitationszentren Österreichs, spezialisiert auf kardiologische Rehabilitation, in Betrieb genommen. Es ist dies bereits der dritte Standort der Pensionsversicherung in St. Radegund, gegenüber dem vorherigen Haus natürlich rundum auf modernstem Stand. Das neue Haus besteht nun zum Großteil aus Einzelzimmern, jeweils mit Dusche und WC.

Somit bedeutete dieser Neubau auch für die Reinigung eine Quadratmeter-Ausweitung. Und da der Personalstand – ausschließlich Eigenpersonal – gleichgeblieben ist, musste die Effizienz der Reinigung entsprechend gesteigert werden. Die zentrale Rolle sollte dabei die Grazer Brema Handelsges.m.b.H. spielen. Gerald Unger, Verwaltungsleiter des Rehabilitationszentrums St. Radegund: „Im Zuge dieses Neubauprojektes standen wir also auch vor der Herausforderung, ein neues, moderneres Reinigungssystem zu entwickeln. Wobei die größte Herausforderung die Arbeitnehmerschutzbestimmungen waren.“ Dass man dann mit der Firma Brema zusammengekommen sei, sei ein reiner Glücksfall gewesen: „Wir haben sämtliche bekannten Reinigungsdienstleister angeschrieben und gefragt, womit sie in diesem Bereich arbeiten. Und glücklicherweise haben sich dann die Wege von der Firma Brema und uns gekreuzt, weil die Firma Brema damals zum einen als einziges Unternehmen einen Wischmopp anbieten konnte, der die Fliesen in den Nassgarderoben in den Zimmern auch wirklich reinigen konnte – und sogar noch einen eigenen Mopp entwickelt hat, der noch besser war“, so Unger. „Und zum anderen hat uns das System der aufbereiteten Mopps sehr angesprochen, denn dadurch können einerseits keine Falschdosierungen stattfinden, und andererseits, wenn die Mopps schon vorgetränkt bzw. vorgefertigt zum Einsatz kommen, können im Sinne des Arbeitnehmerschutzes auch keine Verätzungen passieren. Von diesem System waren wir also sehr überzeugt.“ Im vorigen Gebäude habe man mit einem anderen Anbieter zusammengearbeitet, der zwar ebenfalls gute Ergebnisse geliefert habe, aber da sei noch individuell im Kübel dosiert worden bzw. jeder habe nach eigenem Gutdünken die Menge manuell dosiert.

Bengt Pirker, Leiter Vertrieb und Marketing bei Brema, erklärt, wie umfassend die Aufgabe von Brema in diesem Haus ist: „Mit unserem großen Standbein im Bereich Gesundheitswesen – nicht nur im Krankenhaus-, sondern eben auch im Bereich Rehabilitation und Pflege – sind wir hier grundsätzlich Consulter und Lieferant puncto Hygiene und Sauberkeit bzw. Reinigung. Als derjenige Berater und Lieferant von Hygieneprodukten, der durch den großen Vorteil eines offenen Produktportfolios alles anbieten kann, was der Kunde braucht. Insofern ist es angenehm, uns als Partner zu haben, weil wir für jede Anforderung eine Lösung auf dem europäischen Reinigungsmarkt finden können.“

Die Reinigung in diesem Haus umfasst zum einen die normale Unterhaltsreinigung, aber auch die Reinigung der Büros, der Gänge, der Ordinationen und der Therapie-Räumlichkeiten, sowie auch die Reinigung der Küche inklusive Desinfizieren der Arbeitsflächen. Auch die Reinigung der Zimmer inklusive Duschen und WCs gehört zur normalen Unterhaltsreinigung. Verwaltungsleiter Unger: „Wir haben 150 systemisierte Betten, davon auf den Regelgeschoßen 128 Einbettzimmer und 8 Doppelzimmer, außerdem eine Betten- und Überwachungsstation. Darüber hinaus Arztordinationen, Therapieräumlichkeiten für Einzel- und Gruppentherapien, sowie Diagnostikräumlichkeiten wie zum Beispiel Labor, Röntgen, Ergometrie und Ultraschall, um nur einige zu erwähnen.“

Zur neuen Effizienz der Reinigung, so Unger weiter, trage beispielsweise auch bei, „dass wir als einziges Rehabilitationszentrum der Pensionsversicherungsanstalt zwei Aufsitz-Reinigungsautomaten haben, mit denen sämtliche Hallen und Gänge soweit als möglich gereinigt werden, um unserem Auftrag gerecht zu werden.“ Es sei in diesem Haus aber auch darum gegangen, das Team der Reinigung von möglichst vielen Routinetätigkeiten, die man auch zeitgemäßer lösen könne, freizuspielen. Zum Beispiel die Vor-Aufbereitung der Mopps in der hauseigenen Waschmaschine.

350 bis 400 Mopps sind es, die pro Tag hier gewaschen und wieder aufbereitet werden. Dieses System wurde vom Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie überprüft und frei gegeben. Die umfangreichen Testsj   ergaben eine Keimfreiheit der aufbereiteten Mopps bis zu 72 Stunden. So können Mopps auch auf Vorrat aufbereitet werden, zum Beispiel am Freitag schon für Montag.

Brema ist mit ihren Produkten also auch in der hauseigenen Wäscherei vertreten, mit Profi-Waschmaschine inklusive Dosierung durch eine Dosieranlage. Pirker: „Wir arbeiten grundsätzlich nur mit hochprofessionellen Partnern zusammen, die wir teilweise schon seit Bestehen der Firma Brema – heuer sind es 30 Jahre – haben. Ein Chemikalienkonzern aus Deutschland zum Beispiel, der immer up to date ist, geht uns als Partner sehr gut zur Hand und unterstützt uns auch hier in diesem Haus. Mit diesem Partner arbeiten wir sehr gerne zusammen, zumal auch die Dosieranlagen moderner und immer besser werden, mittlerweile sind sie teilweise schon übers Internet ables- und bedienbar.“

Die persönliche Betreuung durch Brema vor Ort erfolgt durch Herrn Manuel Krenn, Key Account Manager bei Brema – „das ist einer unserer Außendienstmitarbeiter, die jeweils einzelne Kunden betreuen und mit Rat und Tat für alles rund um das Thema Reinigung, Desinfektion und Hygiene als single point of contact zur Verfügung stehen“, erklärt Pirker. „Für Beratung, bei Fragen zu Anwendungen oder zu besonderen Problemstellungen sind Außendienstmitarbeiterinnen und Außendienstmitarbeiter von uns schnell vor Ort. Sie sind aber klarerweise auch in regelmäßigen Touren bei ihrem jeweiligen Kunden – so wie eben unser Herr Krenn hier als Kundenbetreuer im Reha-Zentrum St. Radegund. Mit ihm haben wir jemanden, der so sachverständig und kundenorientiert ist wie alle unsere Außendienstmitarbeiter. Wir heben uns von unserem Mitbewerb ja auch dadurch ab, dass wir sehr sachverständige Kolleginnen und Kollegen im Außendienst haben, die seit vielen Jahren gut ausgebildet in der Reinigung tätig sind und dieses Wissen auch dem Kunden zur Verfügung stellen können“, betont Pirker. Was das Um und Auf sei, denn ein Produkt nur kaufen, das könne man auch im Internet.

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