Der saubere Dom zu Salzburg

Die Nilfisk BA 611D wird mit Extremen fertig

Text Christian Wolfsberg

31. Mai 2017, 8:55 Uhr: Schon um diese Zeit steht eine ansehnliche Zahl asiatischer Touristen samt iPhone und Selfie Stick vor dem Salzburger Dom. Nicht zur Besichtigung, sondern vor dem Dom zum Arbeiten versammelt sind Wilfried Hochleitner (Nilfisk Marketingleiter), Alois Kriechhammer (Nilfisk Handelspartner), Obermesner Dietmar Koisser und Mesner Roland Hellrigl. Der Salzburger Dom ist die Kathedrale der Erzdiözese Salzburg, eines der frühbarocken Wahrzeichen der Stadt, und nicht ganz nebenbei auch Kulisse für die jährlichen Aufführungen Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“. Täglich bis zu 20.000 Besuchern zählt der Dom in Spitzenzeiten. Er ist täglich ab 6 Uhr geöffnet, schon um 6:30 Uhr ist der erste Gottesdienst, um 20 Uhr wird erst zugesperrt. Was diese Öffnungszeiten und diese Besucherfrequenz für die Reinigung insgesamt, aber vor allem für die Reinigung des Mamorbodens im Dominneren bedeuten, ist klar. Sehen wir uns das genauer an.

Was bisher geschah: Laut Mesner Roland Hellrigl wurde der heikle Mamorboden bislang von der Dom eigenen Mannschaft ausschließlich manuell gereinigt. Es war die exklusive Aufgabe der insgesamt 4 Mesner, diesen besonders wertvollen und schönen Mamorboden schnell und richtig zu reinigen und zu pflegen. Gleichzeitig sollen auch die Besucher – sowohl die Gläubigen als auch die Touristen – möglichst wenig gestört werden. Hellrigl: „Bei dieser Besucherfrequenz ist jede Reinigung sehr schwierig. Bisher, also bis zur Anschaffung der Maschine, haben wir den Boden mit Sägespänen und Mamoröl gereinigt. Also: 20 Liter Sägespäne wurden mit Mamoröl vermischt und verteilt. Anschließend wurde dieser Brei durch die gesamte Mannschaft händisch mit dem Besen herausgekehrt und entsorgt.“

Was dann geschah: Der Nilfisk-Händler Alois Kriechhammer führte im Laufe des letzten Jahres zwei  Hartboden Scheuersaugmaschinen vor. Kriechhammer: „Die Verschmutzung des Doms ist wirklich sehr heftig. Saisonal – im Winter – ist es dann ganz extrem, vor allem während des Christkindlmarkts. Die vielen Besucher des Christkindlmarkts machen natürlich auch gleich einen Abstecher in den Dom und tragen so den Schmutz hinein. 4 bis 5 Kilo Kies gilt es sinnvoll zu entsorgen. Es ist aber nicht nur der viele Schmutz und der Kies, den es zu entfernen gilt, es ist vor allem das viele hereingetragene Salz. Der Christkindlmarkt wird mit Salz gestreut, damit sich kein Eis bildet und es für die Besucher nicht rutschig ist, und dieses Salz und der Schmutz werden dann anschließend gleich auch in den Dom getragen. Durch diese extreme Belastung, aufgrund dieser extremen Verschmutzung ist dann Obermesner Koisser an uns herangetreten, ob wir nicht eine effektive Lösung hätten. Im Herbst haben wir dann zwei Maschinen vorgeführt – die mittleren Scheuersaugautomaten Nilfisk SC500 und die Nilfisk BA611D. Für die BA 611D hat sich das Mesner-Team dann sehr schnell entschieden. Sie waren sehr erstaunt bzw. beeindruckt von der hohen Flächenleistung der Maschine und wie effizient dadurch die Bodenreinigung wird.“
Kriechhammer ist seit 4 Jahren Handelspartner von Nilfisk und bekam Anfang Dezember 2016 – mitten im Trubel des Christkindlmarkts – den Auftrag durch den Dom. Eine Zeit lang davor hatte man es auch mit Schmutzmatten versucht, allerdings bekam man auch durch die Kokosmatten diese extreme Verschmutzung nicht wirklich in den Griff. Wilfried Hochleitner, Marketingleiter der Nilfisk GmbH, über die im Einsatz befindliche Maschine: „Unsere Maschine ist für viele Einsatzbereiche geeignet. Aufgrund der schmalen und kurzen Bauweise ist die BA 611D die ideale Maschine für den Salzburger Dom – einfaches Manövrieren auch bei Platzmangel – was hier durchaus vorkommt. Vorteilhaft ist auch der geringe Geräuschpegel der BA 611D. Gute Voraussetzungen, um den Salzburger Dom auch unter Tags zu reinigen – die Besucher nehmen die Reinigung im Dom nur sehr gering war.“
Auch die Mesner sind überglücklich mit dem Einkauf. Hellrigl: „Die Maschine war die denkbar beste Investition. Sie braucht insgesamt sehr wenig, sie arbeitet eben nur mit Wasser und nimmt mit diesem Wasser alles inklusive dem Salz auf. Im Sommer schaffen wir es mit 60 Liter Wasser den ganzen Dom zu reinigen. Im Normalfall reinigen wir den Dom 2 x pro Woche, im Winter natürlich öfters. Vermutlich werden wir den kommenden Winter täglich fahren. Es ist sehr wichtig, die Salzschicht möglichst sofort zu entfernen, im eingetrockneten Zustand ist sie dann viel schwerer zu lösen.“
Die schwierige Reinigung des Dombodens ist effektiver und effizienter geworden – Gott sei Dank!

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