Bedarf an Integrierten Services treibt Konsolidierung

Deutschland: Anbieter von Integrierten Facility Services wachsen stärker als der Gesamtmarkt.

Immer mehr Nutzer entscheiden sich für die Vergabe von Gebäudedienstleistungen an einen oder wenige Dienstleister. Dieses Vergabemodell hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und wirkt sich auf den Markt für Facility Services in Deutschland aus. Die zunehmende Marktkonsolidierung hat laut dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk, Mindelheim, diese Entwicklung forciert. Denn das Bieten von Services aus einer Hand biete Vorteile und entwickele sich somit zum Differenzierungsmerkmal, heißt es. Sowohl nach Umsatz führende als auch einige mittelgroße und kleinere Dienstleister bieten ihren Kunden inzwischen passgenaue Service-Konzepte an. Lünendonk beleuchtet das Thema im jährlich zur Immobilienmesse ExpoReal aufgelegten Facility-Management-Guide „Integrierte Services“, der 2015 bereits zum neunten Mal erschienen ist. Der Guide beinhaltet von Lünendonk erhobene Primärdaten sowie anschauliche Praxisbeispiele und ist kostenfrei unter anderem bei Lünendonk erhältlich (www.luenendonk.de).

Die derzeitige Marktkonsolidierung besitzt eine besondere Bedeutung für Anbieter von Integrierten Services: Sie profitieren von der sich verschiebenden Marktstruktur. Ein Treiber der Konsolidierung ist der stetig steigende Kundenbedarf nach Integrierten Services aus einer Hand. Hiervon profitieren indes nicht nur große Multidienstleister, sondern auch kleinere Anbieter, die sich auf die Anforderungen von Kundenbranchen spezialisiert haben.

Studienergebnisse von Lünendonk zeigen seit mehreren Jahren eine steigende Nachfrage nach Integrierten Services. „Die hohe Nachfrage nach Komplettdienstleistungen schlägt sich in den Wachstumszahlen nieder“, kommentiert Thomas Ball, Consultant bei Lünendonk. „Mit 4,1 Prozent wuchsen die Anbieter von Systemdienstleistungen stärker als alle beobachteten Unternehmen mit 3,5 Prozent.“

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